Energieeffizienz

Energieeffizienz Initiative Chiemgau gegründet

Ein neues Netzwerk ermöglicht energieintensiven Unternehmen einen Erfahrungsaustausch mit praxisnahen Lösungen für die sinnvolle Energienutzung. Betriebe können dem offenen Kreis jederzeit beitreten.

Auftakt bei der Firma Regnauer Fertigbau GmbH & Co. KG

Energieeffizienz

Sein ehrgeiziges Ziel hat der Landkreis Traunstein stets im Blick: Bis 2020 sollen 100 Prozent des Strombedarfs der Privathaushalte und kleineren Betriebe mit regenerativen Energien gedeckt werden, bis 2025 auch in großen Gewerbebetrieben und in der Industrie. Sie verbrauchen zwei Drittel des benötigten Stroms im Landkreis. Damit Betriebe ihre Energieeffizienz verbessern, gab es in den Jahren 2012 bis 2016 das bundesweite „Lernende Energieeffizienz Netzwerk“, kurz LEEN, das großen Anklang fand. „Die Betriebe haben vom Netzwerk profitiert. Den Gedanken wollen wir fortführen, aber so anpassen, dass möglichst viele Unternehmen aus der Region sich beteiligen“, so Dr. Birgit Seeholzer, die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises.  Eine Weiterführung ist das Energieeffizienz Netzwerk Chiemgau. Anders als beim LEEN, gebe es keine feste Zielsetzung, der Erfahrungsaustausch steht im Vordergrund. „Das ist genau der Mehrwert, den ein regionales Netzwerk bieten kann.“

19 mittelständische Unternehmen – allesamt energieintensive Betriebe – sind zum Start des Energieeffizienz Netzwerks Chiemgau dabei. Dr. Birgit Seeholzer betont, dass es sich um ein offenes Netzwerk handele, dem jederzeit interessierte Firmen beitreten können. Geplant sind vierteljährliche Treffen zum Erfahrungsaustausch. Es wird Vorträge geben und Besichtigungen von Firmen, die ihre Energieeffizienz durch konkrete Maßnahmen steigern konnten. Zur Auftaktveranstaltung traf man sich bei der Firma Regnauer in Seebruck. Markus Spangler von der Bayernwerk Natur GmbH referierte über Neuerungen im Bereich BHKW-Nutzung und künftige Einsparpotentiale. Dr. Willie Stiehler stellte die neu gegründete Energieagentur Südostbayern GmbH vor. Außerdem informierten Engelbert und Michael Regnauer über umgesetzte Energieeffizienzmaßnahmen in ihrem Familienunternehmen. So habe man unter anderem im Bereich der Produktionshalle bei der Gebäudedecke und Belüftung, sowie bei der Beleuchtung modernisiert und dadurch auch zum Wohlfühlklima und besseren Arbeitsschutz beigetragen. Das neu errichtete Vitalbüro-Gebäude im Passivhausstandard benötige keine Heizung und nur im Sommer ein geringes Maß an Kühlung – trotz der großen Glasfronten. Der Gebäudeschutz mit Verschattung funktioniere bestens, so Regnauer. Hier ist auch ein innovatives Büroplanungskonzept für die eigenen Mitarbeiter umgesetzt. Nicht nur im Einfamilien- auch im Gewerbebau kann mit dem Holzfertigbau ein nachhaltiges Gebäudekonzept bis hin zum Plusenergiehaus umgesetzt werden.

Künftig sind im Rahmen des Energieeffizienz Netzwerks Chiemgau auch Schwerpunkt-veranstaltungen geplant, etwa über energiesparende Beleuchtung oder Wärme-Kälte-Nutzung. Eine Teilnahme ist nicht mit Kosten verbunden. Über das vom Bayerischen Finanzministerium geförderte Regionalmanagement übernimmt der Landkreis Traunstein die Trägerschaft und Moderation des Netzwerks „Wir haben ganz bewusst auch Gremien wie die IHK und HWK ins Boot geholt, um ebenso überregionale Fragen, die auch Chiemgauer Firmen betreffen, beantworten zu können“, so Dr. Seeholzer. Einen inhaltlichen Schwerpunkt stelle hier der Bereich Ressourcen-Effizienz dar, der auch immer mehr regionale Firmen betrifft. Die technische Beratung des Netzwerks übernimmt die Energieagentur Südostbayern mit Geschäftsführer Dr. Willie Stiehler.

Interessierte Firmen können sich mit Dr. Birgit Seeholzer oder Anton Bernauer und Elfi Graß vom Regionalmanagement Traunstein unter Telefon 0861-58456 in Verbindung setzen.

EEN
 
 
 

 
 

Regionalmanagement soll Wirtschafts-standort stärken

Landkreis Traunstein stellte neues Projekt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter vor

Stellten im Landratsamt die einzelnen Projekte des neuen Regionalmanagement-Programms vor (v.l.): Michael Reithmeier, Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer, Landrat Siegfried Walch, Hochschul-Präsident Prof. Heinrich Köster sowie die Regionalmanager Anton Bernauer und Elfi Graß von der Traunsteiner Wirtschaftsförderungs GmbH.
Stellten im Landratsamt die einzelnen Projekte des neuen Regionalmanagement-Programms vor (v.l.): Michael Reithmeier, Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer, Landrat Siegfried Walch, Hochschul-Präsident Prof. Heinrich Köster sowie die Regionalmanager Anton Bernauer und Elfi Graß von der Traunsteiner Wirtschaftsförderungs GmbH.

Als einzige ländliche Region außerhalb des Speckgürtels der Metropolregion München zählt der Landkreis Traunstein zu den Top Ten der wirtschaftsstärksten Regionen in ganz Deutschland. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs im Magazin „Focus Money“.

Um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts  Chiemgau angesichts großer Herausforderungen langfristig zu sichern und weiter auszubauen, will der Landkreis die Wirtschaftsförderung neu aufstellen und setzt dazu auf ein aktives Regionalmanagement. In die Umsetzung der sechs vorgesehenen Projekte, die vom bayerischen Heimat- und Finanz-ministerium mit 170.000 Euro gefördert werden, ist auch die Fachhochschule Rosenheim als Netzwerkpartner intensiv eingebunden.

Zusammen mit Traunsteins Landrat Siegfried Walch und Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster stellte Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs GmbH Traunstein, mit ihrem Team die konzertierte Aktion im Rahmen einer Pressekonferenz im Landratsamt der Öffentlichkeit vor. Bei einer zweiten Präsentation vor gut zwei Dutzend Banken-, Firmen-, Verbands- und Behördenvertretern folgte später eine vertiefende Diskussion mit Details.

Das Regionalmanagement verfolgt mehrere Ziele: Es soll die Verknüpfung regional fachübergreifender Netzwerke unterstützen, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Betrieben, Bürgern und Experten fördern sowie neuen Ideen und Gründerfirmen auf den Weg helfen.  Weitere Schwerpunkte sind die Themen Fachkräftemangel und Digitalisierung, regionale Identität sowie Klimawandel und Energie.

Details zu den sechs Vorhaben des Regionalmanagements erklärte Dr. Birgit Seeholzer. Im Projekt „Roadshow Schule und Betrieb – Unternehmenskompass“ ergänzen sich Betriebsbesuche von Schülern und Lehrern für Einblicke in die Berufspraxis mit einem neuen Info-Portal, das einen Überblick über die Berufs- und Firmenvielfalt in der Region gibt. Umfrage- und Bewertungstools sollen die Interaktivität fördern, Informationen über Praktikaplätze ergänzend zum Kontakt mit Unternehmen animieren.

Das Projekt „Netzwerk Digitalisierung“ will durch Kontakte zu IT-Spezialisten und praxisnahe Einblicke in anderen Unternehmen vor allem kleine und mittlere Betriebe ermutigen, die Optimierungsmöglichkeiten durch die Digitalisierung von der Produktion bis zum Vertrieb zu nutzen. Begleitend gibt es eine Beratung zu Förderprogrammen und Info-Veranstaltungen zu speziellen Themen. Wertvolle Impulse dazu kommen auch aus dem neuen digitalen Gründerzentrum „Stellwerk 18“ in Rosenheim (www.stellwerk18.de).

Bei ihrem ersten gemeinsamen Besuch im Hightech-Unternehmen Aircraft Philipp in Übersee verschafften sich die 20 Teilnehmer des neuen „Netzwerks Digitalisierung“ bereits einen beispiel-haften Überblick, wie Digitalisierung und Automatisierung heute die Betriebs-abläufe revolutionieren.

Zukunftschancen im ländlichen Raum
Weitere Projektpunkte des Regional-managements sehen vor, durch einen Aktionstag mit Thementouren  im Oktober sowie passende Verbände bzw. Partnerunternehmen als Botschafter „die Wirtschaftsregion Chiemgau als innovativen ländlichen Raum mit besten Zukunftschancen zu präsentieren“. In einem weiteren Schritt steht auf dem Programm, ein regionales Entwicklungs-konzept für die Wirtschaftsregion Chiemgau zu erarbeiten.

Das vierte Projekt stellt den Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern im Bereich landwirtschaftlicher Erzeugnisse in den Mittelpunkt. Dies soll das Bewusstsein für die Qualität und Vermarktung regionaler Produkte erhöhen und so auch der regionalen Wertschöpfung zugutekommen.

Ein weiteres Projekt will die Betreiber von Biogasanlagen besser vernetzen und aufklären, um gemeinsam bedarfsgerecht erzeugten Strom aus erneuerbarer Energie regional zu vermarkten - vor allem nach Auslaufen der Förder-programme. Ein Vorbild für diese Art „virtuelles Kraftwerks“ ist die seit 1999 bestehende Zusammenarbeit zwischen Biogasanlagen-Betreibern und den Stadtwerken im Landkreis Rosenheim.

Den Schlusspunkt  der Projekte im Regionalmanagement setzt eine neue „Energieeffizienz-Initiative Chiemgau“. Sie will Spezialisten, Betriebe und Energie-erzeuger vernetzen. Durch Austausch, Betriebsbesuche und Fortbildungen  will man die Energieeinsparung in Betrieben und die Nutzung erneuerbarer Energien weiter vorantreiben.

 
 
 

 
 

Mehr Biogas für den Landkreis Traunstein

Energie aus der Region für die Region: der Landkreis Traunstein will unabhängig werden

v.l.n.r.: Richard Weißenbacher Wifö Rosenheim, Christian Bürger Sprecher der Biogasgruppe Rosenheim, Sebastian Ranner Stadtwerke Rosenheim, Christian Rinser Biogasanlagenbetreiber, Dr. Birgit Seeholzer Wifö GmbH Traunstein, Johann Poller Fachverband Biogas e.V., Johann Aringer Biogasanlagenbetreiber, Elfi Graß Wifö GmbH Traunstein
v.l.n.r.: Richard Weißenbacher Wifö Rosenheim, Christian Bürger Sprecher der Biogasgruppe Rosenheim, Sebastian Ranner Stadtwerke Rosenheim, Christian Rinser Biogasanlagenbetreiber, Dr. Birgit Seeholzer Wifö GmbH Traunstein, Johann Poller Fachverband Biogas e.V., Johann Aringer Biogasanlagenbetreiber, Elfi Graß Wifö GmbH Traunstein

In Kooperation mit dem Landkreis Rosenheim veranstaltete der Landkreis Traunstein ein Biogasforum in Obing.

Der größte Anteil erneuerbarer Strommengen wird in der Region inzwischen durch Biomasse produziert. In den Landkreisen Traunstein und Rosenheim liefern mittlerweile rund 200 Biogasanlagen Strom ins Netz. Im Rahmen des Forums ging es vor allem um Fördermöglichkeiten für entsprechende Anlagen. Vor allem kleinere Anlagen stehen dabei im Mittelpunkt. Für sie ist es wichtig, den Strom richtig zu vermarkten.
Beim Biogasforum waren zahlreiche Experten aus der Region zu Gast, um den rund 100 interessierten Teilnehmern mit ihrer Fachkompetenz die neuesten Entwicklungen im Bereich bestehender Biogasanlagen und Einspeisemanagement nahe zu bringen.

 
 

 
 

Vorbildfunktion für vernetzte Elektromobilität als Ziel

Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land erarbeiten bis Jahresende gemeinsames Konzept für Ausbau der Infrastruktur

Zusammen mit BGL-Klimaschutzmanager Manuel Münch (v.l.) und Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Traunsteiner Wirtschaftsförderungs GmbH, stellten Traunsteins Landrat Siegfried Walch und stellvertretender BGL- Landrat Rudolf Schaupp das neue Elektromobilitätskonzept für beide Landkreise vor. Als Experten saßen Prof. Dr. Klaus Bogenberger von der Bundeswehrhochschule in München sowie Dr.-Ing. Christoph Hessel, Andrea Gigl und Dr.-Ing. Marcus Gerstenberger von der Firma gevas humberg & partner GmbH mit auf dem Podium.
Zusammen mit BGL-Klimaschutzmanager Manuel Münch (v.l.) und Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Traunsteiner Wirtschaftsförderungs GmbH, stellten Traunsteins Landrat Siegfried Walch und stellvertretender BGL- Landrat Rudolf Schaupp das neue Elektromobilitätskonzept für beide Landkreise vor. Als Experten saßen Prof. Dr. Klaus Bogenberger von der Bundeswehrhochschule in München sowie Dr.-Ing. Christoph Hessel, Andrea Gigl und Dr.-Ing. Marcus Gerstenberger von der Firma gevas humberg & partner GmbH mit auf dem Podium.

Mit einer gemeinsamen Strategie zur Weiterentwicklung der Elektromobilität zwischen Chiemsee und Königssee wollen die beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land eine bayerische Vorbildregion für umwelt-freundliche Mobilität werden. Um den genauen Bedarf zu ermitteln und den Ausbau neuer Angebote und der nötigen Infrastruktur zielgerichtet und nachhaltig vorantreiben zu können, wird derzeit ein Elektromobilitätskonzept erstellt. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sollen bis Jahresende vorliegen. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesverkehrsministerium.

Um was es genau geht, stellten die beteiligten Experten bei einer Auftaktveranstaltung vor Vertretern aus Kommunalpolitik, Behörden und Tourismus im Siegsdorfer Festsaal vor. Traunsteins Landrat Siegfried Walch verwies auf die gute Zusammenarbeit beider Landkreise in verschiedenen Bereichen. Mit der Erstellung eines übergreifenden Konzepts für Elektromobilität wolle man „Insel-lösungen vermeiden“ und „konkrete, praxisorientierte Lösungsmöglichkeiten“, entwickeln, die zusammenpassen. Mit eingeschlossen sind dabei auch vernetzte E-Mobilitätsangebote für Unternehmen und besonders gefragte Tourismusziele.

Elektroboote machten den Anfang

Der stellvertretende BGL-Landrat Rudolf Schaupp erinnerte daran, dass bereits vor 100 Jahren auf dem Königssee aus Naturschutzgründen erstmals Elektroboote eingesetzt wurden, die in einer eigenen Werft gebaut werden. Sie sind bis heute ein Erfolgsmodell. Weniger Erfolg beschieden war dagegen der ersten, noch unausgereiften Generation von Elektrobussen im Markt Berchtesgaden, die ab 1991 nur zweieinhalb Jahre im Einsatz waren.
Auf den aktuellen Stand, Trends und Entwicklungen der Elektromobilität in Deutschland und Bayern ging Professor Dr.-Ing. Klaus Bogenberger von der Universität der Bundeswehr in München ein. Er unterschied vier historische Entwicklungsschübe der eMobilität von der industriellen Revolution seit 1850 bis zur aktuellen Situation seit 2006, die von den Themen Klimawandel und Finanzkrise beherrscht wird. Durch EU-weite Vorgaben zur Begrenzung des Kohlendioxid-Ausstoßes, geplante Baunovellen und neue Förder-möglichkeiten durch das Elektro-mobilitätsgesetz stehe das Thema heute stark im Fokus der Politik.

Monitoring neuer Ladestationen empfohlen

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur empfahl Bogenberger ein stufenweises Vorgehen, das die Ergebnisse eines parallel dazu ablaufenden Monitorings zur Überwachung neuer Ladestationen miteinbezieht. Zu berücksichtigen sei ebenfalls die Übertragbarkeit bereits existierender E-Mobilitätsprojekte in Bayern wie „E-Wald“, das das E-Car-Sharing im ländlichen Raum vorantreibt oder die auch stark auf den Tourismus ausgerichteten Angebote der Modellkommune Garmisch-Parten-kirchen (e-GAP). Regionales Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen gebe es aktuell bereits in Tittmoning, Waging am See, Laufen und Teisendorf, erklärte der Experte. In seine Überlegungen bezog Bogenberger auch Fakten zum Nutzungsverhalten von Elektrofahrzeugen und E-Bikes sowie Ladetechnologien mit ein. Der von der Regierung angepeilte Einsatz von einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 bedeute heruntergebrochen auf die beiden Landkreise 3.014 E-Mobile. Aktuell gebe es dort 724 Elektrofahrzeuge, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Kfz eingeschlossen.

Mobilitätslücken schließen

Die Aufgabenstellung und Ziele des neuen E-Mobilitätskonzepts stellten Dr.-Ing. Christoph Hessel und Dr.-Ing. Marcus Gerstenberger von der Firma gevas humberg & partner in München vor. So soll die Studie die Elektromobilität in die Regionalentwicklung miteinbinden, den Öffentlichen Personennahverkehr aufwerten und bestehende Mobilitätslücken schließen. Etwa durch neues Services für gemeinsame Auto- und Fahrradnutzung sowie Mitfahrgelegenheiten. Davon profitieren sollen sowohl Kommunen wie auch die zehn wichtigsten Betriebe und touristischen Top-Ziele der Region.  
Insbesondere die Kommunen erhalten durch die Erhebung mittels Internet- und Fragebogenaktionen ein genaues Bild über die jeweiligen Strukturdaten und die Bestandssituation in Sachen ÖPNV und Elektromobiltät.  Dazu kommen die Anforderungen an eine optimale Ladeinfrastruktur und Einsatz-möglichkeiten für Car-Sharing. Die Ergebnisse sollen auch mit Energieversorgern und Touristikern abgestimmt werden. Die Präsentation der Ergebnisse ist für Anfang 2018 vorgesehen.

 
 
 

 
 

IHK - Unternehmergespräche

am Donnerstag, 13.07.2017 von 15.00 - 18.00 Uhr bei der Firma Zunhammer GmbH

Zunhammer GmbH

Industrie 4.0 für die Landwirtschaft von morgen

Das Familienunternehmen Zunhammer aus Traunreut zählt zu den führenden Herstellern im Bereich der Gülle-Technik. Über 100 Mitarbeiter arbeiten bei dem Traditionsunternehmen, das international erfolgreich seine Produkte vermarktet. Neben Gülle- und Pumptankwagen zählt auch ausgefeilte Verteiltechnik zum Aufbringen von Fluiden auf landwirtschaftlichen Flächen zum Portfolio der Oberbayern.

Erfahren Sie, wie das Familienunternehmen sich auf den Weg in die moderne "Industrie 4.0-Welt" gemacht hat und wie die Zukunft der Landwirtschaft aussehen wird.

 
 

 
 

2018 wird das alte ISDN-Telefonnetz abgeschaltet

Internet-Experten informierten im Landratsamt über neue Technologien und Chancen beim Breitbandausbau

Teilnehmer der Expertenrunde (v.l.): Oliver Wellner und Stefan Koslik von der Firma telefusion in Traunstein, Manfred Zerndl vom BayernLAB sowie Wifö-Geschäfts-führerin Dr. Birgit Seeholzer (Foto: Axel Effner)
Teilnehmer der Expertenrunde (v.l.): Oliver Wellner und Stefan Koslik von der Firma telefusion in Traunstein, Manfred Zerndl vom BayernLAB sowie Wifö-Geschäfts-führerin Dr. Birgit Seeholzer
(Foto: Axel Effner)

Jeder redet vom Breitbandausbau. Wie aber sieht die aktuelle Situation bei der Digitalisierung im Chiemgau aus und welche Möglichkeiten bietet sie den Kommunen und mittelständischen Unternehmen in der Region? Unter dem Motto „Digitale Zukunft Chiemgau“ informierte die Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises Traunstein im Landratsamt über die  aktuellen Entwicklungen.

„Ohne Breitband keine Zukunft: Wir brauchen beste Arbeitsbedingungen für unsere Unternehmen, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben“, erklärte Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer eingangs. Zusammen mit mehreren Experten erläuterte sie den rund 60 Unternehmern und Kommunalpolitikern die Situation. Manfred Zerndl vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Traunstein verwies auf das breit angelegte Informationsangebot für Bürger, Schulen und Unternehmen am BayernLAB, das dem Amt als Kompetenzzentrum angegliedert ist.

Förderung mit „Höfebonus“

Bis 2018 investiert der Freistaat 1,5 Milliarden Euro in den Breitbandausbau. Pro Kommune würden bis zu 950.000 Euro gefördert. Bezuschusst wird dabei die vom Anbieter bei den Erschließungskosten ausgewiesene Wirtschaftlichkeitslücke. Förderfähig sind aber laut EU-Richtlinie nur Versorgungsgebiete mit einer Downloadrate, die 30 MBit/s nicht übersteigt. Der jeweilige Ausbaugrad lasse sich bis zu Ortsteildetails im Breitbandatlas des Bundes (www.bmvi.de) ablesen. Eine baldige Verfügbarkeit auch im Bayernatlas (www.bayernatlas.de) ist vorgesehen. Geplant ist zusätzlich ein „Höfebonus“ mit doppelter Fördersumme für weit verzweigte Gemeinden, dies jedoch nur, wenn der überwiegende Ausbau mit Glasfaser erfolgt. Zerndl riet dazu, auch mit Blick auf Gewerbegebiete rechtzeitig eine kommunale Förderung zu beantragen.

Bürgermeister Konrad Schupfner legte dar, wie seit 2009 der schrittweise und mit Hilfe externer Berater realisierte Ausbau der Breitbandversorgung in Tittmoning vonstattengegangen ist. Die Stadt ist zugleich zweitgrößte Flächengemeinde des Landkreises. Bei Ausbaukosten von 1,4 Millionen Euro habe die Kommune eine halbe Million Euro an Eigenmitteln aufgebracht. Weitabliegende Höfe seien ein Problem. Deshalb diskutiere man auch über ein Funknetz als Alternative.

Störungsfreie Übertragung mittels „Vectoring“

Auf die technischen Voraussetzungen des Breitbandausbaus ging Dipl.-Ing. Norbert Kreier ein. Er ist Regio-Manager für den Infrastrukturbetrieb Süd bei der Deutschen Telekom. Trotz des milliardenschweren Ausbaus des Glasfasernetzes setze aktuell noch das von der Deutschen Bundespost für den Telefonverkehr verlegte Kupferkabelnetz in vielen Bereichen Grenzen bei den  Übertragungsgeschwindigkeiten.

Das derzeitige DSL-Netz mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 16 MBit/s soll schrittweise durch die neue VDSL-Technik mit bis zu 100 Mbit/s ersetzt werden. Dieses Netz kann auch von Mitbewerbern genutzt werden. Dabei wird das Kupferkabel von der Vermittlungsstelle bis zum Verteilerkasten vor dem Haus durch die schnellere Glasfaser ersetzt. Um Störsignale durch die hohe Datenrate im verbleibenden Kupferkabel zwischen Verteilerkasten und Haus zu eliminieren, werde die neue Vectoring-Technik eingesetzt, erklärte Kreier.

Hausanschluss für 15.000 Euro

Der Einsatz des ab 2018 verbauten Super-Vectoring ermögliche sogar Downloadraten bis zu 250 Mbit/s. Ziel sei allerdings der Ausbau mit Glasfaser bis zum Hausanschluss durch FTTH (Fibre to the home), das Datenraten bis zu 1.000 Mbit/s ermögliche. Die Anschlusskosten lägen allerdings  aktuell mit 15.000 Euro pro Haus in astronomischer Höhe.

Der Netzexperte informierte weiter darüber, dass die Telekom ihr ISDN-Netz ab Ende 2018 komplett auf die neue Internettechnik  umschalten wird, da es für die veraltete Kupferkabeltechnik dann auch keine Ersatzteile mehr auf dem Markt gebe. Klassische Telefonkunden müssten sich dann wohl neue Geräte oder Router kaufen, weil Netzbetrieb und Telefonie nicht mehr getrennt gesteuert werden, sondern gemeinsam über digitale Signalgebung (IP=Internet Potokoll) abgewickelt werden. Davon betroffen seien alle Netzanbieter. Umgekehrt ermögliche dies auch erweiterte Serviceleistungen wie SmartHome, Cybersicherung und Fernwartung.

Dass für die passgenaue Individuallösung eines neuen Telekommunikations-Netzes bei Unternehmen im Rahmen der Digitalisierung viele Detailfragen zu klären sind, machte das Traunsteiner Beratungsunternehmen für Telekommunikation, Telefusion, deutlich. Aufgrund der Abschaltung von ISDN haben alle Unternehmen bis Ende 2018 Handlungsbedarf. Vertriebsleiter Stefan Koslik zeigte verschiedene Tarif- und Anschlussmodelle auf, mit denen Unternehmen individuelle Zielvorgaben abdecken können.

5G: Mobilfunk der Zukunft

Oliver Wellner wies im Gespräch mit unserer Zeitung ergänzend darauf hin, dass sich in schlecht versorgten Gebieten auch der Anschluss über eine eigene Glasfaseranbindung, Richtfunk oder das LTE-Mobilfunknetz mit hohen Datenübertragungsraten lohnen könnte. Noch im Versuchsstadium befinde sich die 5G-Mobilfunk-Technologie mit bis zu 5.000 MBit/s, die aber nicht vor 2020 flächendeckend verfügbar sein wird.
In der Diskussion ging es um den Ausbau verschiedener Netzbetreiber, Cyberangriffe, Probleme mit der Netzsynchronisierung mit Österreich, die Ermittlung des eigenen Datenvolumens und das Internet als Stromfresser bzw. Lösung für intelligenteren Energie-verbrauch.

 
 
 

 
 

Landrat Siegfried Walch gratulierte Bundessieger Alexander Wollschläger

Wollschläger Bundessieger

Alexander Wollschläger aus Siegsdorf (Bild: 2. v. links) hat es bei seiner Ausbildung zum Orthopädiemechaniker und Bandagisten bei der Traunsteiner Firma Pohlig zum Bundessieger geschafft. Er ist damit deutschlandweit einer der Besten in seinem Beruf. Landrat Siegfried Walch gratulierte ihm jetzt zu dieser hervorragenden Leistung und wünschte ihm für die Zukunft viel Erfolg. Seinen Glückwünschen schloss sich die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dr. Birgit Seeholzer (2. von rechts) an. Dem hochmotivierten Nachwuchs-Spezialisten bieten sich nun viele Chancen. So werden Prothesen immer weniger mit dem herkömmlichen Werkzeug, dafür zunehmend mit dem Computer auf Millimeter-Bruchteile geformt, was einiges an Pionierarbeit erfordert. Geforscht wird auch bereits an der Gedankensteuerung für Prothesen - Zukunftsmusik zwar, aber für Landrat Walch ein „hochspannendes Thema“. Stolz auf den Erfolg ihres jungen Mitarbeiters zeigten sich natürlich auch Geschäftsführerin Claudia Pohlig-Wetzelsperger und Geschäftsführer Michael Schäfer. Das Unternehmen beschäftigt an 14 Standorten rund 540 Mitarbeiter, davon 350 allein in Traunstein, und gilt international als Top-Adresse für Orthopädietechnik.

 
 

 
 

Handwerks-Bundessieger zu Gast bei Landrat Walch

Bundessieger

Veronika Hampel aus Trostberg (Bild: 3. von links) und Raphael Schürmann aus Bad Endorf (Mitte) haben ihre Berufsausbildung so erfolgreich abgeschlossen, dass sie den Ehrentitel 1. Bundessieger führen dürfen. Landrat Siegfried Walch gratulierte den beiden überaus erfolgreichen Nachwuchs-Fachkräften jetzt persönlich zu dieser Leistung. Er hob dabei die enorme Branchenvielfalt in der Wirtschaftsregion Chiemgau hervor, die jungen Menschen die unterschiedlichsten beruflichen Perspektiven böte. Veronika Hampel hatte bei der Kunststickerei Jaeschke und Zwislsperger in Engelsberg den Beruf „Textilgestalterin im Handwerk, Fachrichtung Stricken“ gelernt und wurde von der Handwerkskammer zudem mit einem Preis des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk“ bedacht. Raphael Schürmann ließ sich bei „Remondis Chiemgau“ zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft ausbilden. Beide haben beste Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Den Glückwünschen des Landrats schlossen sich Firmenchefin Carmen Zwislsperger (2. von links), die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dr. Birgit Seeholzer sowie Remondis-Geschäftsführer Nils Krall (2. von rechts) und Betriebsstättenleiter Richard Mühlbacher an.

 
 

 
 

Fit für die Digitalisierung?

Leitfaden Industrie 4.0

Digitalisierung 4.0

Der Umbruch in der Wirtschaft läuft auf vollen Touren. Wer den Anschluss verpasst, verschwindet vom Markt. Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet sind die Trends, auf die sich der Mittelstand einstellen muss. Die IHK bietet mit dem Leitfaden Industrie 4.0 eine perfekte Einstiegshilfe an. Experten sagen, wie Unternehmer den digitalen Aufbruch hinbekommen.

Der Leitfaden bietet Informationen, Praxisbeispiele, Experten-Interviews und als Besonderheit einen digitalen Selbstcheck: Unternehmer können den digitalen Reifegrad ihres Unternehmens selbst bestimmen. Die Fragen kreisen um den Begriff smart: Wie smart sind meine Produktion, Firmenorganisation, Technologie und Produkte? Der Selbstcheck liefert Antworten und weitere Informationen, Anregungen und Erläuterungen dazu.

 
 

 
 

Dr. Georg Gänswein referierte als Ehrengast beim Empfang der regionalen Wirtschaft in Bad Adelholzen

Papstsekretär sprach zur Glaubens- und Wertekrise in Europa

Bild: Axel Effner
Bild: Axel Effner

Gefragt wie nur selten davor waren in diesem Jahr die Eintrittskarten zum Empfang der regionalen Wirtschaft.

Vor dem sehr gehaltvollen Vortrag hatte Erzbischof Dr. Georg Gänswein vorab bei einem Gespräch mit Wirtschaftsbeiräten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises in kleinerer Runde Einblicke in den Alltag im Vatikan gegeben. Mit dem ehemaligen Papst Benedikt XVI. treffe er sich täglich, dieser sei „völlig klar im Kopf, nur beim Gehen gebe es Probleme“. Ratzinger feiert am 16. April seinen 90. Geburtstag.

Auf Nachfragen gab Gänswein zu, dass die Arbeit als Privatsekretär erst für Benedikt XVI. und danach für Papst Franziskus „anfangs einem Spagat geglichen“ habe. Die wirtschaftskritische Haltung von Franziskus, die sich im Zitat  „Diese Wirtschaft tötet“ ausdrücke, müsse vor dem Hintergrund der tiefen Verwerfungen gesehen werden, die der Argentinier beim Staatsbankrott nach der Jahrtausendwende selbst miterlebt habe.
Stellung nahm der Erzbischof auch zu Fragen des Priesternachwuchses und des Zölibats, zu Glaubensschwund und Authentizität, der Sanierung der Vatikanbank sowie zum öffentlichen Bild und der tatsächlichen Situation im Vatikan.

 
 
 

 
 

Mit ElternKOMPETENZ gewinnen

Chancen eröffnen, Fachkräfte sichern

Elternkompetenz
 
 

 
 

Auszeichnung Bayerischer Landessieger

Bährle

Eine echte Glanzleistung: Der Ruhpoldinger Daniel Bährle (Bild: 2. von links) schaffte es mit seiner Abschlussprüfung als Behälter- und Apparatebauer zum Jahrgangsbesten und wurde 2016 als Bayerischer Landessieger ausgezeichnet. Jetzt setzte Bährle diesem herausragenden Erfolg noch die Krone auf: Beim deutschlandweiten Wettbewerb errang er den Platz des 2. Bundessiegers! Zu den anspruchsvollen Aufgaben gehörten: Vier Schweißproben mit verschiedenen Materialien abliefern, Rohrleitungen formen und eine Halbkugel aus Kupferblech anfertigen. Die Fähigkeiten dazu erwarb sich der junge Fachmann in seiner dreijährigen Ausbildung bei der Pöschl Anlagenbau GmbH in Chieming - die übrigens schon das zweite Mal nach 2014 den Landessieger in diesem Handwerk stellt! Herzlichen Glückwunsch!

 
 

 
 

Programm zur Förderung von Unternehmensgründungen im Bereich Digitalisierung

Gründerland Bayern
 
 

 
 

Freistaat fördert Digitalisierung in Betrieben

Wirtschaftsförderungsgesellschaften TS und BGL informierten in Traunstein über den "Digitalbonus".

Digitalbonus

Als Innovationstreiber Nummer eins revolutioniert die Digitalisierung derzeit viele Bereiche des täglichen Lebens und der Arbeitswelt.

Mit dem 80 Millionen Euro umfassenden Förderprogramm „Digitalbonus“ will die Bayerische Landesregierung kleine und mittelständische Betriebe dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und Wachstumspotentiale zu nutzen. Welche Möglichkeiten das Programm Unternehmen bietet, darüber informierten die beiden Wirtschaftsförderungsgesellschaften (Wifö) der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land erstmals zusammen mit Experten des Wirtschaftsministeriums, des Bezirks Oberbayern und aus der Wirtschaft bei einer Veranstaltung im Traunsteiner Chiemgau Gymnasium.

Nach der Einstimmung durch die beiden Wifö-Geschäftsführer Dr. Birgit Seeholzer aus Traunstein und Dr. Thomas Birner aus Freilassing stellte Ministerialdirigent Dietrich Schirm vom Wirtschaftsministerium das neue Förderprogramm „Digitalbonus“ vor. Es ist Teil der großangelegten Digitalisierungsoffensive des Freistaats und hat zwei Schwerpunkte. Zum einen soll es kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis zu 250 Mitarbeitern bzw. einem Umsatz bis zu 50 Millionen Euro dabei unterstützen, durch Digitalisierungsmaßnahmen neue Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen zu entwickeln, einzuführen oder zu verbessern.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der optimierten Vernetzung interner Unternehmensabläufe. Der zweite Schwerpunkt ist, mit der Digitalisierung auch das IT-Sicherheitsmanagement der KMU und damit den Schutz gegen Angriffe von außen zu verbessern.

Als denkbare Förderbeispiele für den Betrieb 4.0 nannte Schirm die Ziele, die Produktentwicklung IT-gestützt umzusetzen, Dienstleistungen durch Kundendatenanalyse zu optimieren oder in der Produktion die Schritte „digital entwickeln, automatisieren und kundenspezifisch anpassen“ besser miteinander zu vernetzen. Durch Datenzugriff – etwa per per Cloud - ließen sich zudem die Auftragserfassung, –abwicklung und Rechnungslegung für die Mitarbeiter wesentlich effizienter gestalten.

Die Entwicklung geeigneter Software ermögliche zudem, die Prozessautomatisierung voranzutreiben. Laut Schirm beläuft sich die Standardförderung auf bis zu 10.000 Euro, bei Digitalisierungsmaßnahmen mit besonderem Innovationsgehalt auf bis zu 50.000 Euro. Alternativ oder ergänzend zu den Zuschüssen gibt es auch die Möglichkeit für zinsverbilligte Digitalbonus-Kredite bis zu zwei Millionen Euro. Für Förderzuschüsse bei den IT-Sicherheitsmaßnahmen ist eine Zertifizierung nötig. Anträge sind online bei der Bezirksregierung Oberbayern unter www.digitalbonus.bayern einzureichen.

Das in vielen Betrieben vernachlässigte Thema IT-Sicherheit im Betrieb rückte Thomas Eberl von der Firma complimant AG aus Kirchweidach in den Fokus. Um die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der Daten im Betrieb zu sichern, sei ein komplexes Sicherheitsmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette notwendig. Datenverlust und kostspielige Produktionsausfälle, Wirtschaftsspionage, die Verletzung von Marken- und Urheberrechten seien dabei genauso zu betrachten wie die effektive Datensicherung und Netzsicherheit, die Schulung von Mitarbeitern und das Erstellen eines Notfallhandbuchs. Experten von außen würden Hilfe bieten bei dieser schwierigen Aufgabe, sagte Eberl.

Wie sich mit Hilfe von Cloud, Apps, Smartphone und der modernen Geschäftssoftware ERP die Prozess- und Betriebsabläufe im „Büro 4.0“ wesentlich effizienter gestalten lassen, zeigte Jonas Deschler von der Ziemer GmbH aus Piding auf. Der traditionsreiche Handwerksbetrieb hat sich auf die Entwicklung von Elektrotechnik und Softwarelösungen für das Baunebengewerbe spezialisiert. Die digitale Erfassung, Übergabe und Bearbeitung der Aufträge samt zeitnahem Datenabgleich und Rechnungsstellung ermöglichen den Betrieben eine deutliche Prozessoptimierung und Zeitersparnis, lautete sein Fazit.

In der Fragerunde mit Experten sprachen die Chefs und Mitarbeiter der rund 70 Firmen, die gekommen waren, zahlreiche Themen an: Wie sicher ist die Cloud und was nützt Verschlüsselungssoftware? Sind der Breitbandanschluss oder der Aufbau neuer Homepages bzw. von Onlineshops, die Entwicklung von Mikrokameras für die Textilkontrolle oder eine neuartige Gebäudevermessung förderfähig? Ministerialdirigent Dietrich Schirm verwies auf den Vernetzungs- und Innovationsgrad neuer Techniken als Fördervoraussetzung sowie auf die Beratung zu unterschiedlichen Fördermöglichkeiten durch die Wifös.

Acht Experten aus verschiedenen Bereichen standen den Besuchern der Aufklärungsveranstaltung zum Förderprogramm "Digitalbonus" Rede und Antwort. Foto: Axel Effner
Acht Experten aus verschiedenen Bereichen standen den Besuchern der Aufklärungsveranstaltung zum Förderprogramm "Digitalbonus" Rede und Antwort.
Foto: Axel Effner
In der Fragerunde klärten Experten aus verschiedenen Bereichen die rund 70 Chefs und Angehörigen von Betrieben zu unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung und Fördermöglichkeiten durch das neue Programm "Digitalbonus" auf. Foto: Axel Effner
In der Fragerunde klärten Experten aus verschiedenen Bereichen die rund 70 Chefs und Angehörigen von Betrieben zu unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung und Fördermöglichkeiten durch das neue Programm "Digitalbonus" auf.
Foto: Axel Effner
 
 
 

 
 

Preisverleihung                                              Chiemgauer Wirtschaftspanther

Erstmals hat Traunsteins Landrat Siegfried Walch in Grassau einem herausragenden Unternehmen aus dem Kreis Traunstein den neu geschaffenen Wirtschaftspreis verliehen. Mit dieser Auszeichnung will der Landkreis Traunstein die Stärke und Innovationskraft heimischer Spitzenbetriebe hervorheben.

Insgesamt 25 Unternehmen in der Kategorie klein- und mittelständische Unternehmen bis zu einer Größe von 250 Mitarbeitern und zusätzlich weitere acht „Start ups“, also erst vor kurzem gegründete Unternehmen, waren für den Preis nominiert. Bis zur Preisverleihung in festlichem Rahmen im Grassauer Golf Resort Achental war geheim, wer gewinnen würde. Entsprechend groß war die Spannung und bestens die Stimmung, angeheizt von der Gruppe „Baeck-in-Town“ im Festsaal des Resorts.

Der Chiemgauer Wirtschaftspanther wurde in verschiedenen Kategorien vergeben. Heuer wurden besonders innovative oder kreative Unternehmen aus dem Bereich Handwerk und kleine bzw. mittelständische Unternehmen im produzierenden Bereich gesucht. Im kommenden Jahr stehen „Industrie und IT 4.0“ im Mittelpunkt, im Jahr 2018 Handel und Digitalisierung und im Jahr 2019 Dienstleistungen und ein Sonderpreis für ein soziales Unternehmen.

serva transport

Den ersten Platz im Wettbewerb um den Chiemgauer Wirtschaftspanther sicherte sich die Serva Transport Systems GmbH aus Grabenstätt, vertreten durch die beiden Geschäftsführer Rupert Koch und Leopold Meirer.

Schlögl und Schwarz

Zudem war ein Sonderpreis als „Publicity-und Motivationsmotor“ für junge Start up Firmen aus dem Landkreis ausgeschrieben. Dieser Preis wurde sogar zwei Mal vergeben und zwar an Christian Schlögl aus Emertsham, der mit seinem IT-Service als „Jungunternehmer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Christian Schlögl ist einer von nur zwei Jungunternehmern im IHK-Bereich südöstliches Oberbayern, der, obwohl noch nicht volljährig, bereits die volle Geschäftsfähigkeit besitzt. Er unterstützt seine Kundschaft bei der Installation von IT- und Telefonanlagen.

Ebenfalls einen Sonderpreis erhielt Tassilo Schwarz aus Traunreut. Er erreichte heuer den ersten Platz im Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in der Disziplin Mathematik/Informatik. Er hatte ein System zum Erkennen und Abwehren von Drohnen entwickelt.

Aircraft Philipp Übersee GmbH & Co. KG
Aircraft Philipp Übersee GmbH & Co. KG
Kunststoffverarbeitung Wimmer GmbH
Kunststoffverarbeitung Wimmer GmbH
Chiemsee Care Company e.K.
Chiemsee Care Company e.K.
Daxenberger Schreinerei GmbH
Daxenberger Schreinerei GmbH
Bettinas Keimbackstube
Bettinas Keimbackstube
Holzbau - Zimmerei Lechner
Holzbau - Zimmerei Lechner
LEIMER KG
LEIMER KG
Neutra Kunststoffbau GmbH
Neutra Kunststoffbau GmbH
Ölmühle Garting GmbH & Co. KG
Ölmühle Garting GmbH & Co. KG
Regnauer Fertigbau GmbH & Co. KG
Regnauer Fertigbau GmbH & Co. KG
Rudno Elektrotechnik GmbH
Rudno Elektrotechnik GmbH
Der Bäcker Schuhbeck KG
Der Bäcker Schuhbeck KG
Mayer Hoch- und Tiefbau GmbH
Mayer Hoch- und Tiefbau GmbH
Baruli Kaffeerösterei
Baruli Kaffeerösterei
chiemedia GbR
chiemedia GbR
CloCon
CloCon
Gebr. Dufter GmbH - Zimmerei und Holzbearbeitung
Gebr. Dufter GmbH - Zimmerei und Holzbearbeitung
Jensen Classics
Jensen Classics
Köhldorfner Holzbau GmbH
Köhldorfner Holzbau GmbH
Lehrbach Brothaus des Chiemgaus
Lehrbach Brothaus des Chiemgaus
Mittermaier GmbH & Co. KG
Mittermaier GmbH & Co. KG
Oberleitner Windschutz GmbH & Co. KG
Oberleitner Windschutz GmbH & Co. KG
Plereiter CNC-Technik GmbH
Plereiter CNC-Technik GmbH
Hermann Reitthaler GmbH
Hermann Reitthaler GmbH
Schlossbrauerei Stein Wiskott GmbH & Co. KG
Schlossbrauerei Stein Wiskott GmbH & Co. KG
Systembau Horst Babinsky GmbH
Systembau Horst Babinsky GmbH
Christian Maier GmbH
Christian Maier GmbH
 
 
 

 
 

Große Chancen für Gewerbeansiedlung in Bergen

Landkreis und Gemeinde haben gemeinsam das Deutz-Grundstück gekauft

Gewerbegebiet

Der Landkreis Traunstein und die Gemeinde Bergen haben gemeinsam ein Gewerbegrundstück in Bergen gekauft. Das Areal ist 30.000 m² groß und liegt verkehrsgünstig an der Autobahn. Ursprünglich wollte die Firma Deutz im Jahr 2008  von Übersee nach Bergen umsiedeln und plante mit ca. 300 Arbeitsplätzen. Da jedoch jetzt die Produktion von Übersee nach Ulm verlegt werden soll, hat die Firma Deutz das ausgewiesene Industriegebiet dem Landkreis und der Gemeinde Bergen zum Kauf angeboten.

Gemeinsam mit weiteren 10.000 m² im Eigentum der Gemeinde Bergen bieten sich große Chancen, langfristig Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. 40.000 m² ermöglichen somit Klein- und Großbetrieben, sich variabel und bedarfsgerecht zu entwickeln.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Traunstein hat so viele Anfragen nach Gewerbeflächen wie nie zuvor. Sie hat sich deshalb zur Aufgabe gemacht, mit allen Gemeinden des Landkreises einen intensiven Dialog zu führen.

Landrat Walch: „Wenn wir im Rahmen der Wirtschaftsförderung konkrete Ansiedlungs-politik betreiben wollen, brauchen wir Grundstücke, die schnell verfügbar sind. In diesem Fall bietet die Fläche auch größeren Betrieben die Chance, sich im Landkreis Traunstein anzusiedeln.“

 
 

 
 

Förderprogramm"Digitalbonus" offiziell gestartet

Digitalbonus

Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Wachstumspotentiale nutzen - im Zeitalter der Digitalisierung ist das vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine große Herausforderung. Oft fehlt es an Zeit und Geld, um notwendige Investitions-entscheidungen zu treffen, Entwicklungsarbeiten anzugehen oder die Umstellung auf neue digitale Systeme und Geschäftsmodelle zu stemmen.

Mit dem Förderprogramm Digitalbonus will der Freistaat Bayern die kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen, sich für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten. Der Digitalbonus ermöglicht den Unternehmen, sich durch Hard- und Software zu digitalisieren und die IT-Sicherheit zu verbessern.

Die Wirtschaftsförderungs GmbH plant zum Förderprogramm "Digitalbonus" in Kürze eine Informationsveranstaltung durchzuführen.

 
 

 
 

Unternehmen werden im Landkreis Traunstein bestens gefördert

LfA Förderbank Bayern unterstützte im 1. Halbjahr 41 Unternehmen mit 12 Millionen Euro

Firmenchef Johannes Eisenbichler (Mitte) führte zusammen mit seiner Frau Elisabeth (rechts daneben), dem technischen Leiter Roy Nitzsche (2. von rechts) und Betriebsleiter Wolfgang Kettenberger (3. von links), LfA-Vizevorstand Dr. Hans Schleicher, Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer, LfA-Marketingleiter Florian Albert und Landrat Siegfried Walch (von links) durch den Betrieb.
Firmenchef Johannes Eisenbichler (Mitte) führte zusammen mit seiner Frau Elisabeth (rechts daneben), dem technischen Leiter Roy Nitzsche (2. von rechts) und Betriebsleiter Wolfgang Kettenberger (3. von links), LfA-Vizevorstand Dr. Hans Schleicher, Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer, LfA-Marketingleiter Florian Albert und Landrat Siegfried Walch (von links) durch den Betrieb.
Bernhard Sailer (links) und sein Sohn Maximilian (3. von rechts) zeigten Werner Gandl und Florian Albert von der LfA Förderbank Bayern, Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer, Landrat Siegfried Walch, LfA-Vizevorstand Dr. Hans Schleicher und der Abteilungsleiterin Alexandra Wolf den neuen Gär-Lagerkeller.
Bernhard Sailer (links) und sein Sohn Maximilian (3. von rechts) zeigten Werner Gandl und Florian Albert von der LfA Förderbank Bayern, Wifö-Geschäftsführerin Dr. Birgit Seeholzer, Landrat Siegfried Walch, LfA-Vizevorstand Dr. Hans Schleicher und der Abteilungsleiterin Alexandra Wolf den neuen Gär-Lagerkeller.
 

Die LfA Förderbank Bayern hat im 1. Halbjahr 2016 im Landkreis Traunstein 41 kleinen und mittleren Unternehmen rund 12 Millionen Euro an zinsgünstigen Förderkrediten zugesagt. Mit den geförderten Investitionen wurden fast 320 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen. Am Montag besuchten Landrat Siegfried Walch und der stellvertretende LfA-Vorstandsvorsitzende Dr. Hans Schleicher zwei dieser Betriebe, um sich vor Ort über die Verwendung der Fördermittel zu informieren: die Firma Neutra Kunststoffbau GmbH in Petting und das traditionsreiche Hofbräuhaus Traunstein.

Neutra kann auf eine 26-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Das mittelständische Unternehmen mit 17 Beschäftigten ist ein international gefragter Spezialist für die chemische Oberflächenveredelung von Glas, Abluftbehandlungs- und Abwasser-reinigungsanlagen sowie Schwallwasserbehälter und Pufferspeicher für Solaranlagen. Erst im Januar zog die Firma von Teisendorf nach Petting, weil dort ein geeignetes Grundstück für eine größere Fertigungshalle zur Verfügung stand und nun eine selbst entwickelte Produktionsanlage für das Eloxieren von Aluminiumteilen mit errichtet und in Betrieb genommen werden konnte. Für Firmenchef Johannes Eisenbichler bedeutete die Standortverlegung eine riesige Investition. Er und seine Frau Elisabeth, die als Prokuristin eingesetzt ist, berichteten jedoch von durchweg positiven Erfahrungen mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Traunstein, die den Weg mit ebnete, und mit der LfA Förderbank Bayern, die das Projekt erst finanzierbar machte. „Unsere neue Halle bietet hervorragende Arbeitsbedingungen“, so Johannes Eisenbichler.

Ebenso anerkennend äußerten sich Maximilian und Bernhard Sailer, in deren Händen die Geschäftsleitung des Hofbräuhauses Traunstein liegt. Der 50 bis 60 Jahre alte Gär- und Lagerkeller musste dringend erneuert werden. Im Dezember 2013 wurde das Projekt in Angriff genommen, Mitte 2015 war die hochmoderne Anlage fertiggestellt. Maximilian Sailer: „Das Vorhaben war äußerst aufwändig, wobei sich unser Braumeister, der auch Baumeister ist, besonders engagiert hat. Das gesamte Gebäude konnte so auf unsere individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden und ist im höchsten Maß energieeffizient. Die Förderung durch die LfA war für uns sehr wichtig.“

Landrat Siegfried Walch zeigte sich von den Aktivitäten der LfA Förderbank Bayern begeistert. Für die Wirtschaft im Landkreis Traunstein gingen davon wichtige Impulse aus. Mit dem Förderangebot konnten die Unternehmen allein im 1. Halbjahr 2016 Investitionen in Höhe von fast 20 Millionen Euro finanzieren. Zusammen mit den letzten drei Jahren summiert sich das Investitionsvolumen auf knapp 90 Millionen Euro. Walch: „Die Förderzahlen zeigen, dass die Wirtschaftsregion Chiemgau ihren Wachstumskurs fortsetzt und die Weichen weiter in Richtung Vollbeschäftigung stellt. Ich freue mich, dass die LfA zusammen mit den Hausbanken die mittelständische Wirtschaft in unserer Region so stark unterstützt.“

LfA-Vizevorstand Dr. Hans Schleicher zeigte sich von der Wirtschaftskraft der Unternehmen im Landkreis Traunstein sehr beeindruckt und gratulierte Landrat Siegfried Walch zu seinen „Hidden Champions“. Mit dem passenden Förderpaket seien die Betriebe gut für die Zukunft aufgestellt. Zusammen mit den örtlichen Partnern bei der Sparkasse sowie bei Genossenschaftsbanken und Privatbanken würden Existenzgründer und Mittelständler bei ihren Investitionen unterstützt. Mit Bürgschaften und Haftungsfreistellungen könnte die LfA zudem fehlende Sicherheiten bei der Kreditfinanzierung ausgleichen. Dr. Schleicher: „Allein Jungunternehmern im Landkreis haben wir im ersten Halbjahr 2016 knapp 8 Millionen Euro an Förderkrediten zugesagt, die auf diese Weise ihre frischen Ideen mit einem Volumen von über 14 Millionen Euro verwirklichen können. Das schafft und sichert Arbeitsplätze am Standort.“

Die LfA ist seit 65 Jahren die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung:

Telefon 0800 / 21 24 24 0 (kostenfrei), www.lfa.de

 
 

 
 

4 Firmen aus dem Landkreis Traunstein gehören zu Bayerns Best 50

Bayerns Best 50

Bayerns 50 wachstumsstärkste inhabergeführte Mittelständler wurden heuer bereits zum 15. Mal als "Bayerns Best 50" geehrt. Die Auszeichnung wird an die dynamischsten Unternehmen in Bayern vergeben. Damit werden Betriebe geehrt, die in den vergangenen Jahren Umsatz sowie Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich steigern konnten.

Diese 4 Firmen aus dem Landkreis Traunstein gehören zu den Preisträgern:


Aircraft Philipp Übersee GmbH & Co. KG

Eine eigentümergeführte, mittelständische Unternehmensgruppe, die Präzisionsteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie fertigt.


Allpersona GmbH, Traunstein

Ein mittelständisches Personaldienstleistungsunternehmen mit Sitz in München und 8 Standorten in Bayern.


BrauKon GmbH, Truchtlaching

Liefert weltweit komplette Brauereien, ausgerichtet nach den neuesten energetischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. BrauKon Sudhäuser sind speziell für die Anforderungen von mittelständischen Brauereien und Craft-Brewern konzipiert.


Frank Elektronik GmbH, Traunstein

Partner für Fertigungsdienstleistungen rund um die Elektronik, wie Produktion, Elektronik-bestückung und Montage von Baugruppen und Geräten. Schwerpunkt: Lösungen im industriellen LED-Bereich.

 
 

 
 

Vorsicht vor unseriösen Adressbuch- und Registereinträgen!

Vorsicht Abzocke

Es kursieren immer wieder Rechnungen von einem Handels- und Gewerberegister, die Unternehmen zur Zahlung auffordern. Auch wenn die Absender offiziell klingen, handelt es sich um Abzocke!

Auf den ersten Blick sieht das Schreiben aus wie von einer Behörde. Unternehmen und Selbstständige werden dazu aufgefordert, ihre Firmenadresse zu überprüfen, Daten zu ergänzen und den Brief unterschrieben an den Absender zurückzuschicken.

Doch dass man sich mit der Unterschrift über mehrere Jahre an einen geschäftsgültigen Vertrag bindet, steht versteckt im Kleingedruckten. Dort sind auch die Angaben zu den Kosten untergebracht und die betragen bis zu 1.000 € im Jahr. Im Kleingedruckten finden sich auch häufig Hinweise auf unseriöse Anbieter - z. B. wenn sich deren Sitz in der Türkei, Bulgarien oder auf den Seychellen befindet.

Wenn Sie solche Briefe erhalten, ignorieren Sie sie bitte! Es erspart Ihnen viel Ärger!

 
 

 
 
Familienpakt Bayern

Mit dem Familienpakt Bayern www.familienpakt-bayern.de verfolgen die Bayerische Staatsregierung, der Bayerische Industrie und Handelskammertag e.V. (BIHK), die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der Bayerische Handwerkstag (BHT) das Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Bayern kontinuierlich zu verbessern. Die eingerichtete Servicestelle steht Ihnen als zentrale Ansprechpartnerin in allen Fragen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Verfügung.

Mitmachen im Familienpakt Bayern
Unternehmen bzw. Initiativen, die bereits familienbewusste Maßnahmen umsetzen bzw. unterstützen, können Ihr Engagement sichtbar machen - und als Mitglied bzw. Netzwerkpartner dem Familienpakt Bayern beitreten. Die Registrierung erfolgt in wenigen Schritten über das bereit gestellte Formular auf dem Onlineportal. Hier findet sich auch eine Übersicht bereits aktiver Mitglieder.  

Mit einer Mitgliedschaft im Familienpakt Bayern ...

... positionieren sich Unternehmen klar als familienfreundlicher und attraktiver Arbeitgeber
... profitieren Unternehmen von regelmäßig bereit gestellten Informationen und
... erhalten Sie neue Ideen und Impulse aus dem Netzwerk

Zudem erhalten alle Mitglieder eine von Sozialministerin Emilia Müller unterschriebene Urkunde sowie das Logo des Familienpakts zur Nutzung für die eigene Öffentlichkeitsarbeit.

 
 

 
 

Meggle Gründerpreis 2015

Der Preis wurde von Toni Meggle und der Bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht.

Der 1. Preis ging an die Privatbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching

In der alten Mühle in Truchtlaching wird erst seit 2008 Bier gebraut: Mittlerweile bereits mehr als 50 verschiedene - einzigartig in Deutschland!

Camba Bavaria ist in ihrer Größe die wohl exklusivste Brauerei Deutschlands!

Meggle Gründerpreis

Der 2. Preis ging an die Prechtl Engineering GmbH aus Traunstein

Das Unternehmen überzeugte die Jury nicht nur durch ihr Geschäftsmodell, sondern auch durch ein Non-Profit-Projekt: Prechtl Engineering baut leichte, mobile und stromnetzunabhängige Mikroskope für Ärzte, die in Ländern der Dritten Welt den Ärmsten der Armen medizinisch helfen.

Meggle Gründerpreis
 
 

 

Wirtschaftsförderungs GmbH Landkreis Traunstein | Papst-Benedikt-XVI.-Platz | 83278 Traunstein | Deutschland
Tel.: +49 (861) 58-213 | Fax: +49 (861) 58-9456 | wifoe@traunstein.bayern