Coole Kids
 
 
Klimaladen
 
 
Sonnenkreis Traunstein
 
 
Biomassehof Achental GmbH & Co. KG
 
 
Ladeatlas Bayern
Elektromobilität
Solarzellen
Energie Innovativ
VBEW Energie Wasser Leben
Energie Dialog
Bayern Energie
 
 
Interreg

Das EuRegio-Kleinprojekt:
"Coole Kids für prima Klima"

Neues Ausstellungsangebot für Volks- und Grundschulen in Salzburg und Bayern

Das Kleinprojekt wird über das EU-Programm INTERREG V A Österreich/Bayern 2014-2020 finanziell unterstützt.

Projektinhalt:

  • Erstellung einer Wanderausstellung für Kinder unter 10 Jahren zu umwelt-bewusstem Handeln
  • Zwei interne Workshops zur Umsetzung der Wanderaus-stellung
  • Zwei grenzübergreifende Schulungen für Referenten der Bildungseinrichtungen bzw. Lehrkräfte in der EuRegio
  • Erstellung und Druck von 12-16 Roll-Ups für die Wanderaus-stellung
  • Organisation von vier grenzüber-schreitenden Eröffnungen

Projektteilnehmer:

  • Klimabündnis Salzburg
  • Regionalverband Salzburger Seenland
  • Landkreis Berchtesgadener Land
  • Landkreis Traunstein
  • Biosphärenregion Berchtesgadener Land

Projektbeginn:

01.01.2016

Projektende:

30.06.2017

EU-Fördermittel:

18.562,50 €

 

Die Wanderausstellung für Kinder im Grund- bzw. Volksschulalter stellt in einem interaktiven Stationenbetrieb den Klimaschutz, eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, anschaulich und leicht verständlich dar und bietet eine gute Unterrichts-ergänzung.
Die Themen reichen von Treibhauseffekt und Klimawandel über Mobilität, fossile und erneuerbare Energiequellen und Ernährung bis hin zur Bedeutung des Regenwalds und sind praxisnah wie kindgerecht mit vielen Anschauungsmaterialien aufbereitet. Die Kinder lernen ihre Gestaltungsmöglichkeiten für einen klimafreundlichen Lebensstil kennen.
"Coole Kids für prima Klima" ist für Grund- und Volksschulen in Bayern und Salzburg (vorrangig im EuRegio-Raum Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein) entlehnbar. Der Verleih ist kostenlos. Sie können Ihre Schülerinnen und Schüler entweder selber durch die Ausstellung führen oder eine Referentin buchen (Dauer ca. 100 min). Kosten für die Referentin auf Anfrage.

 
 

 
 
Energieeffizienz

Energieeffizienz Initiative Chiemgau gegründet

Ein neues Netzwerk ermöglicht energieintensiven Unternehmen einen Erfahrungsaustausch mit praxisnahen Lösungen für die sinnvolle Energienutzung. Betriebe können dem offenen Kreis jederzeit beitreten.

Auftakt bei der Firma Regnauer Fertigbau GmbH & Co. KG

Energieeffizienz

Ein ehrgeiziges Ziel hat der Landkreis Traunstein stets im Blick: Bis 2020 sollen 100 Prozent des Strombedarfs der Privathaushalte und kleineren Betriebe mit regenerativen Energien gedeckt werden, bis 2025 auch in großen Gewerbebetrieben und in der Industrie. Sie verbrauchen zwei Drittel des benötigten Stroms im Landkreis. Damit Betriebe ihre Energieeffizienz verbessern, gab es in den Jahren 2012 bis 2016 das bundesweite „Lernende Energieeffizienz Netzwerk“, kurz LEEN, das großen Anklang fand. „Die Betriebe haben vom Netzwerk profitiert. Den Gedanken wollen wir fortführen, aber so anpassen, dass möglichst viele Unternehmen aus der Region sich beteiligen“, so Dr. Birgit Seeholzer, die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises.  Eine Weiterführung ist das Energieeffizienz Netzwerk Chiemgau. Anders als beim LEEN, gebe es keine feste Zielsetzung, der Erfahrungsaustausch steht im Vordergrund. „Das ist genau der Mehrwert, den ein regionales Netzwerk bieten kann.“

EEN
EEN
 

19 mittelständische Unternehmen - allesamt energieintensive Betriebe - sind zum Start des Energieeffizienz Netzwerks Chiemgau dabei. Dr. Birgit Seeholzer betont, dass es sich um ein offenes Netzwerk handele, dem jederzeit interessierte Firmen beitreten können. Geplant sind vierteljährliche Treffen zum Erfahrungsaustausch. Es wird Vorträge geben und Besichtigungen von Firmen, die ihre Energieeffizienz durch konkrete Maßnahmen steigern konnten. Zur Auftaktveranstaltung traf man sich bei der Firma Regnauer in Seebruck. Markus Spangler von der Bayernwerk Natur GmbH referierte über Neuerungen im Bereich BHKW-Nutzung und künftige Einsparpotentiale. Dr. Willie Stiehler stellte die neu gegründete Energieagentur Südostbayern GmbH vor. Außerdem informierten Engelbert und Michael Regnauer über umgesetzte Energie-effizienzmaßnahmen in ihrem Familienunternehmen. So habe man unter anderem im Bereich der Produktionshalle bei der Gebäudedecke und Belüftung, sowie bei der Beleuchtung modernisiert und dadurch auch zum Wohlfühlklima und besseren Arbeitsschutz beigetragen. Das neu errichtete Vitalbüro-Gebäude im Passiv-hausstandard benötige keine Heizung und nur im Sommer ein geringes Maß an Kühlung - trotz der großen Glasfronten. Der Gebäudeschutz mit Verschattung funktioniere bestens, so Regnauer. Hier ist auch ein innovatives Büroplanungskonzept für die eigenen Mitarbeiter umgesetzt. Nicht nur im Einfamilien- auch im Gewerbebau kann mit dem Holzfertigbau ein nachhaltiges Gebäudekonzept bis hin zum Plusenergiehaus umgesetzt werden.

EEN
EEN
 

Künftig sind im Rahmen des Energieeffizienz Netzwerks Chiemgau auch Schwerpunktveranstaltungen geplant, etwa über energiesparende Beleuchtung oder Wärme-Kälte-Nutzung. Eine Teilnahme ist nicht mit Kosten verbunden. Über das vom Bayerischen Finanzministerium geförderte Regionalmanagement übernimmt der Landkreis Traunstein die Trägerschaft und Moderation des Netzwerks „Wir haben ganz bewusst auch Gremien wie die IHK und HWK ins Boot geholt, um ebenso überregionale Fragen, die auch Chiemgauer Firmen betreffen, beantworten zu können“, so Dr. Seeholzer. Einen inhaltlichen Schwerpunkt stelle hier der Bereich Ressourcen-Effizienz dar, der auch immer mehr regionale Firmen betrifft. Die technische Beratung des Netzwerks übernimmt die Energieagentur Südostbayern mit Geschäftsführer Dr. Willie Stiehler.

Interessierte Firmen können sich mit Dr. Birgit Seeholzer oder Anton Bernauer und Elfi Graß vom Regionalmanagement Traunstein unter Telefon 0861-58456 in Verbindung setzen.

EEN
 
 

 
 

Wie ein Kraftwerk funktioniert

Viertklässler machen sich zum Thema Wasser schlau - Exkursion statt Unterricht

Wasserkraft Pastötter

Die vierte Klasse der Pettinger Grundschule hat sich über Wasser und Wasserkraft informiert. Zu Fuß ging es in Richtung des Gemeindeteils Furt. Schülervater Stefan Pastötter, Betreiber eines Wasserkraftwerkes vor Ort und Vorstandsmitglied  der Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern hatte den Vormittag zum Thema "Rund ums Wasser und die Wasserkraft" organisiert.Mit dabei waren Jürgen Pohl, Vorsitzender des Vereins der Naturführer Inn-Salzach.

Wanderung unter dem Speicher beeindruckt

Pastötter erzählte zunächst wie lange die Menschen bereits die Wasserkraft für Mühlen, Sägen und zur Stromerzeugung nutzen. Dann gab er einen Überblick über die Wasserkrafts-Arten und deren Funktionsprinzipien. Aus der Fallhöhe des Wassers und der Durchflussmenge könne man die Leistung eines solchen Kraftwerks berechnen. Zur Sprache brachte er auch die Vorteile der Nutzung erneuerbaren Energien gegenüber fossilen Brennstoffen und der Atomkraft. Hier konnten die Kinder ihr Vorwissen aus dem Unterricht der dritten Klasse mit einbringen.

Ein Marsch zum Surspeicher, der auch dem Hochwasserschutz dient, und dem Surspeicher-Kraftwerk unterbrach den Theorieunterricht. Dort wanderten die Kinder unter dem Damm bis zum Rechenräumer im Surspeichersee. Die Atmosphäre in 26 Metern Tiefe, die Dimensionen der Rohrleitungen, die Turbinen und Generatoren beeindruckten die Schüler. Auch erlebten sie die Kraft des Wassers, als ein Mitarbeiter für kurze Zeit dem Wasser seinen Lauf ließ.

Am Weg zurück wurde den Mädchen und Buben das Gefälle, das im Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung genutzt wird, bewusst gemacht.

Schließlich gab Pohl einen Überblick über die Bedeutung des Wassers für Mensch und Natur sowie über einige Zusammenhänge - er erklärte unter anderem, dass Kleinlebewesen Gewässer reinigen. Zum Beispiel fräßen Bachflohkrebse verwelkte Pflanzen und eine Muschel filtere am Tag bis zu 200 Liter Wasser.

Durch die biologischen Aspekte, die Pohl einfließen ließ, wurde die "Fischtreppe", eine Wanderhilfe für Tiere, vor Ort zum Thema. In Fachkreisen wird von Durchgängigkeit für Gewässer-organismen, Fische und Kleinst-lebewesen gesprochen, die beim Bau von Wasserkraftwerken bedacht werden muss. Die Fischtreppe baute Pastötter 2010 neben sein Wasserkraftwerk. Hier fischte der Naturführer Pohl mit einem Kescher Kleinstlebewesen aus dem Gewässer. Diese durften die Kinder unter dem Mikroskop bei 20-facher Vergrößerung betrachten. So konnten sie sogar die Tracheen - diese Kanäle versorgen die Tiere mit Luft.

Zum Schluss präsentierte Pastötter das von seinem Vater 1966 erbaute Wasserkraftwerk. Die Kinder konnten sich nun die Rechenanlage, die Kaplan-Turbine, die Elektronik, die Hydraulik und den Generator zur Stromerzeugung anschauen. Um die erzielte Leistung zu veranschaulichen, erwähnte der Kraftwerksbesitzer, dass er 40 bis 50 Haushalte mit Strom versorge.

Damit sie das wichtige Thema weiter durchdenken und diskutieren können, gab Pastötter den Schülern Broschüren mit. Zur Freude der Kinder erhielten diese auch einen Lückentext zum Funktionsprinzip eines Wasserkraftwerks - so dass die Mädchen und Buben den Text für die Hausaufgabe nicht komplett selbst formulieren müssen. Die Kinder bedankten sich bei den Referenten für den interessanten Schulvormittag außerhalb des Klassenzimmers. Der Bus brachte die Gruppe an die Schule zurück.

 
 
 

 
 

Mehr Biogas für den Landkreis Traunstein

Energie aus der Region für die Region: der Landkreis Traunstein will unabhängig werden

v.l.n.r.: Richard Weißenbacher Wifö Rosenheim, Christian Bürger Sprecher der Biogasgruppe Rosenheim, Sebastian Ranner Stadtwerke Rosenheim, Christian Rinser Biogasanlagenbetreiber, Dr. Birgit Seeholzer Wifö GmbH Traunstein, Johann Poller Fachverband Biogas e.V., Johann Aringer Biogasanlagenbetreiber, Elfi Graß Wifö GmbH Traunstein

In Kooperation mit dem Landkreis Rosenheim veranstaltete der Landkreis Traunstein ein Biogasforum in Obing.

Der größte Anteil erneuerbarer Strommengen wird in der Region inzwischen durch Biomasse produziert. In den Landkreisen Traunstein und Rosenheim liefern mittlerweile rund 200 Biogasanlagen Strom ins Netz. Im Rahmen des Forums ging es vor allem um Fördermöglichkeiten für entsprechende Anlagen. Vor allem kleinere Anlagen stehen dabei im Mittelpunkt. Für sie ist es wichtig, den Strom richtig zu vermarkten.

Beim Biogasforum waren zahlreiche Experten aus der Region zu Gast, um den rund 100 interessierten Teilnehmern mit ihrer Fachkompetenz die neuesten Entwicklungen im Bereich bestehender Biogasanlagen und Einspeisemanagement nahe zu bringen.

 
 

 
 

Energieagentur Südostbayern GmbH jetzt online!

Energieagentur Südostbayern GmbH

Die neue Homepage der Energieagentur Südostbayern ist nun erstmals online.

Somit werden interessierte Bürgerinnen und Bürger nun im Internet fündig.

 
 

 
 

Vortragsreihe "Energieeffizienz in Unternehmen"

Bildquelle: Energieagentur Südostbayern GmbH
Bildquelle: Energieagentur Südostbayern GmbH

Als Start in die Vortragsreihe hat sich die Energieagentur Südostbayern einen Vorzeigebetrieb im Berchtesgadener Land als Best Practice Beispiel ausgesucht - die Wäscherei Abel KG in Anger. Diese öffnete zusammen mit ihrem Energie-Beraterteam von der theneo GmbH & Co. KG ihre Türen und Energiezentrale für interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Veranstaltung war mit über 50 Teilnehmern sehr gut besucht und es wurde auf eindrucksvolle Art gezeigt, welche Energiesparpotenziale im Verborgenen schlummern können.

Bei einer Betriebsführung bei der Wäscherei Abel KG in Anger zum Start der Vortragsveranstaltung konnten die interessierten Unternehmer die Abläufe begutachten und sich ein Bild der neuen Heizzentrale machen.

 
 

 
 

Vorbildregion für vernetzte Elektromobilität als Ziel

Landkreise Traunstein und BGL erarbeiten bis Jahresende gemeinsames Konzept für Ausbau der Infrastruktur

Zusammen mit BGL-Klimaschutzmanager Manuel Münch  (v.l.) und Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Traunsteiner Wirtschaftsförderungs GmbH, stellten Traunsteins Landrat Siegfried Walch und stellvertretender BGL- Landrat Rudolf Schaupp das neue Elektromobilitätskonzept für beide Landkreise vor. Als Experten saßen Prof. Dr. Klaus Bogenberger von der Bundeswehrhochschule in München  sowie Dr.-Ing. Christoph Hessel, Andrea Gigl und Dr.-Ing. Marcus Gerstenberger von der Firma gevas humberg & partner GmbH mit auf dem Podium.
Zusammen mit BGL-Klimaschutzmanager Manuel Münch (v.l.) und Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Traunsteiner Wirtschaftsförderungs GmbH, stellten Traunsteins Landrat Siegfried Walch und stellvertretender BGL- Landrat Rudolf Schaupp das neue Elektromobilitätskonzept für beide Landkreise vor. Als Experten saßen Prof. Dr. Klaus Bogenberger von der Bundeswehrhochschule in München sowie Dr.-Ing. Christoph Hessel, Andrea Gigl und Dr.-Ing. Marcus Gerstenberger von der Firma gevas humberg & partner GmbH mit auf dem Podium.

Mit einer gemeinsamen Strategie zur Weiterentwicklung der Elektromobilität zwischen Chiemsee und Königssee wollen die beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land eine bayerische Vorbildregion für umweltfreundliche Mobilität werden.  Um den genauen Bedarf zu ermitteln und den Ausbau neuer Angebote und der nötigen Infrastruktur zielgerichtet und nachhaltig vorantreiben zu können, wird derzeit ein Elektromobilitätskonzept erstellt. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen sollen bis Jahresende vorliegen. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesverkehrsministerium.
Um was es genau geht, stellten die beteiligten Experten bei einer Auftaktveranstaltung vor Vertretern aus Kommunalpolitik, Behörden und Tourismus im Siegsdorfer Festsaal vor. Traunsteins Landrat Siegfried Walch verwies auf die gute Zusammenarbeit beider Landkreise in verschiedenen Bereichen. Mit der Erstellung eines übergreifenden Konzepts für Elektromobilität wolle man „Insellösungen vermeiden“ und „konkrete, praxisorientierte Lösungsmöglichkeiten“, entwickeln, die zusammenpassen. Mit eingeschlossen sind dabei auch vernetzte E-Mobilitätsangebote für Unternehmen und besonders gefragte Tourismusziele.

Elektroboote machten den Anfang

Der stellvertretende BGL-Landrat Rudolf Schaupp erinnerte daran, dass bereits vor 100 Jahren auf dem Königssee aus Naturschutzgründen erstmals Elektroboote eingesetzt wurden, die in einer eigenen Werft gebaut werden. Sie sind bis heute ein Erfolgsmodell. Weniger Erfolg beschieden war dagegen der ersten, noch unausgereiften Generation von Elektrobussen im Markt Berchtesgaden, die ab 1991 nur zweieinhalb Jahre im Einsatz waren.
Auf den aktuellen Stand, Trends und Entwicklungen der Elektromobilität in Deutschland und Bayern ging Professor Dr.-Ing. Klaus Bogenberger von der Universität der Bundeswehr in München ein. Er unterschied vier historische Entwicklungsschübe der eMobilität von der industriellen Revolution seit 1850 bis zur aktuellen Situation seit 2006, die von den Themen Klimawandel und Finanzkrise beherrscht wird. Durch EU-weite Vorgaben zur Begrenzung des Kohlendioxid-Ausstoßes, geplante Baunovellen und neue Fördermöglichkeiten durch das Elektromobilitätsgesetz stehe das Thema heute stark im Fokus der Politik.

Monitoring neuer Ladestationen empfohlen

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur empfahl Bogenberger ein stufenweises Vorgehen, das die Ergebnisse eines parallel dazu ablaufenden Monitorings zur Überwachung neuer Ladestationen miteinbezieht. Zu berücksichtigen sei ebenfalls die Übertragbarkeit bereits existierender E-Mobilitätsprojekte in Bayern wie „E-Wald“, das das E-Car-Sharing im ländlichen Raum vorantreibt oder die auch stark auf den Tourismus ausgerichteten Angebote der Modellkommune Garmisch-Parten-kirchen (e-GAP). Regionales Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen gebe es aktuell bereits in Tittmoning, Waging am See, Laufen und Teisendorf, erklärte der Experte. In seine Überlegungen bezog Bogenberger auch Fakten zum Nutzungsverhalten von Elektrofahrzeugen und E-Bikes sowie Ladetechnologien mit ein. Der von der Regierung angepeilte Einsatz von einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 bedeute heruntergebrochen auf die beiden Landkreise 3.014 E-Mobile. Aktuell gebe es dort 724 Elektrofahrzeuge, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Kfz eingeschlossen.

Mobilitätslücken schließen

Die Aufgabenstellung und Ziele des neuen E-Mobilitätskonzepts stellten Dr.-Ing. Christoph Hessel und Dr.-Ing. Marcus Gerstenberger von der Firma gevas humberg & partner in München vor. So soll die Studie die Elektromobilität in die Regionalentwicklung miteinbinden, den Öffentlichen Personennahverkehr aufwerten und bestehende Mobilitätslücken schließen. Etwa durch neues Services für gemeinsame Auto- und Fahrradnutzung sowie Mitfahrgelegenheiten. Davon profitieren sollen sowohl Kommunen wie auch die zehn wichtigsten Betriebe und touristischen Top-Ziele der Region.  
Insbesondere die Kommunen erhalten durch die Erhebung mittels Internet- und Fragebogenaktionen ein genaues Bild über die jeweiligen Strukturdaten und die Bestandssituation in Sachen ÖPNV und Elektromobiltät.  Dazu kommen die Anforderungen an eine optimale Ladeinfrastruktur und Einsatz-möglichkeiten für Car-Sharing. Die Ergebnisse sollen auch mit Energieversorgern und Touristikern abgestimmt werden. Die Präsentation der Ergebnisse ist für Anfang 2018 vorgesehen.

 
 
 

 
 

Elektromobilität - Seminarreihe für (angehende) Experten

Elektromobilität
 
 

 
 

"Die Zeit ist reif dafür" - Handwerkskammer informierte mit Messe über Elektromobilität

Elektromobilität

Auf große Resonanz stieß die Messe über Elektromobilität der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Viele Besucher waren gekommen, um sich über Elektrofahrzeuge zu informieren und zu schauen, ob diese sowohl die ökologische als auch die finanziell attraktivere Zukunftsoption für den privaten Haushalt gleichermaßen wie für gewerbliche Betriebe sind. Initiatoren und Aussteller zeigten sich zufrieden über das große Interesse.

 
 

 
 
C.A.R.M.E.N. Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.
C.A.R.M.E.N. Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.
 
 

 
 

Wasserkraftnutzung im Landkreis Traunstein - neue Lösungen an bestehenden Querbauwerken

Im Bild zu sehen ist rechts das bestehende Kraftwerk und links die beiden Wasserkraft-schnecken, die inzwischen zum besseren Lärmschutz der Nachbarschaft eingehaust wurden.
Im Bild zu sehen ist rechts das bestehende Kraftwerk und links die beiden Wasserkraft-schnecken, die inzwischen zum besseren Lärmschutz der Nachbarschaft eingehaust wurden.

Erneuerbare Energien zu nutzen, dabei Strom rund um die Uhr und das ganze Jahr über zu liefern und zugleich die Belange des Naturschutzes zu berücksichtigen ist eine nicht immer ganz einfache Aufgabe.

Gute Beispiele eines Ausbaus der Wasserkraft an bestehenden Querbauwerken können in enger Abstimmung mit den Fachbehörden eine mögliche Erweiterung darstellen. Gute Beispiele zu zeigen, hat sich die Klimakonferenz des Landkreises zur Aufgabe gestellt und daher unter Führung von Dr. Birgit Seeholzer und Günther Hartmann zur Besichtigung der Erweiterung der Wasserkraftnutzung im Höllthal in der Gemeinde Seeon-Seebruck eingeladen.

Die ursprünglich bereits Anfang der 70er-Jahre eingebaute Kaplan-Turbine läuft gut, durch einen neuen schräggestellten Rechen konnte der Fischschutz verbessert werden. Neu ergänzt wird die Anlage durch zwei große Wasserkraftschnecken, die im Jahr 2016 eingebaut wurden und wohl derzeit die größten Schnecken in Bayern darstellen. Mit diesen wird nun am Standort Höllthal ca. 30% mehr Strom produziert, wobei zugleich die festgesetzte Restwassermenge erhöht wurde.

 
 

 
 

Energiekonferenz zu Besuch bei der Siteco Beleuchtungsstraße

Beleuchtungsstraße

Viel hat sich getan in puncto energieeffiziente Beleuchtung. Aber nicht nur zu Hause fällt der Umstieg auf LED-Lampen dank warmer Farbgebung und sehr niedrigem Energieverbrauch leicht. Auch die aktuelle Datenerhebung beim Stromverbrauch im Landkreis Traunstein zeigt: Es ist vor allem die Straßen- und Außenbeleuchtung, die bei den Städten und Gemeinden beim Stromverbrauch zu Buche schlägt. Und zu vorgerückter Stunde einfach jede zweite Straßenlaterne auszuschalten, birgt große Unfallgefahren durch zu dunkle Bereiche. Das konnten vor kurzem die Teilnehmer der Energiekonferenz des Landkreises Traunstein beim Besuch der Beleuchtungsstraße auf dem Gelände der Firma Siteco in Traunreut erfahren.

Neue LED-Straßenbeleuchtungssysteme können auch in gedimmtem Zustand bei sehr niedrigem Energieverbrauch noch ein durchgängiges Lichtband auf Straße und Gehweg bringen. Mit moderner Beleuchtungstechnik entsteht zudem viel weniger „Lichtverschmutzung“. Nachtaktive Insekten werden damit besser geschont. Dabei muss nicht immer die gesamte Beleuchtungseinrichtung geändert werden:  Siteco entwickelt auch Umrüst-Systeme für verschiedenste Laternenformen.

Licht macht munter – und mit innovativer Technik aus dem Chiemgau lässt sich auch so manches historische Gebäude noch besser in Szene setzen. Viele Gemeinden im Landkreis setzen bereits auf innovative LED-Systeme. Ein Besuch der Beleuchtungsstraße durch Gemeindegremien lohnt sich dennoch. Denn es wird deutlich: Die richtige Beleuchtungsplanung  bringt einen enormen Gewinn an Sicherheit.

 
 

 
 

E-Mobilität und das Projekt "Landmobile" auf der Energie- und Baumesse in Trostberg

E. Halletz, G. Huber, H. Vachenauer, B. Seeholzer, G. Beyschlag u. S. Sachs (v.l.n.r.)
E. Halletz, G. Huber, H. Vachenauer, B. Seeholzer, G. Beyschlag u. S. Sachs (v.l.n.r.)

Auf Einladung von Frau Dr. Birgit Seeholzer, der Geschäftsführerin der Wirtschafts-förderungs GmbH des Landkreises Traunstein fand am 08.10.2016 zusammen mit anderen E-Mobil-Enthusiasten aus dem Landkreis eine Podiumsveranstaltung zum Thema Elektromobilität statt.

Dabei konnten dem Messepublikum die Vorteile der E-Mobilität und der aktuelle Stand in Sachen Förderung, Ladeinfrastruktur und E-Autos erläutert werden.

 
 

 
 

Elektroautos: Das Interesse wächst

Solar Mobil
 
 

 
 

Regio- und Energiemesse in Trostberg

©Axel Effner
©Axel Effner

Wie gut funktioniert die E-Mobilität schon heute - diese Frage stand am Infostand des Landkreises Traunstein das Thema Elektromobilität im Zentrum einer Diskussions-runde.

Mit Dr. Birgit Seeholzer von der Wirtschaftsförderungs GmbH diskutierten (von links) Georg Huber vom E-Carsharing des Marktes Waging, Georg Beyschlag von der Ladenetz-Initiative Chiemgau, Hubert Vachenauer für das Projekt „Landmobile“, Edmund Halletz als Sprecher der Arbeitsgruppe Mobilität des Sonnenkreises und Stefan Sachs, Referent zur E-Mobilität bei der Handwerkskammer München und Oberbayern.

 
 
©Axel Effner
©Axel Effner

Im Rahmen der Energie + Bau Messe Chiemgau stellte sich Dr. Willie Stiehler, der neue Geschäftsführer der Energie-agentur Südostbayern GmbH  vor. Viele fachlich interssierte Besucher kamen an den Stand um sich über die neu gegründete Energieagentur zu informieren.

 

 
 

Start frei für die Energieagentur Südostbayern GmbH

(v.l.n.r.) Manuel Münch Klimaschutzmanager Berchtesgadener Land, Landrat Georg Grabner,  Dr. Willie Stiehler, Landrat Siegfried Walch, Dr. Birgit Seeholzer Wirtschaftsförderungs GmbH Landkreis Traunstein
(v.l.n.r.) Manuel Münch Klimaschutzmanager Berchtesgadener Land, Landrat Georg Grabner, Dr. Willie Stiehler, Landrat Siegfried Walch, Dr. Birgit Seeholzer Wirtschaftsförderungs GmbH Landkreis Traunstein

Dr. Willie Stiehler beginnt am 4. Oktober mit seiner Arbeit als Geschäftsführer der für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land zuständigen Energieagentur Südostbayern GmbH. Die Landräte Siegfried Walch und Georg Grabner freuen sich,  mit ihm einen ausgewiesenen Experten für Erneuerbare Energien gewonnen zu haben. Unterstützung für den Ausbau der neuen Anlaufstelle für alle Energiefragen von Bürgern, Unternehmen und Kommunen erhält Stiehler von den Energiekoordinatoren der beiden Landkreise, Dr. Birgit Seeholzer von der Wirtschaftsförderung in Traunstein  und Manuel Münch, dem Klimaschutzmanager des Berchtesgadener Landes. In Fragen der Energieeinsparung und der effizienten Strom- und Wärmenutzung wünschen sich viele Bauherren und Sanierer Informationen von einer neutralen Beratungsstelle. Eine kostenlose  Erstberatung für alle - vom Bürger bis zum energieintensiven Handwerksbetrieb - kann die Energieagentur Südostbayern GmbH nach einer kurzen Anlaufphase bieten. Der Sitz der neuen Einrichtung ist in Traunstein, geplant sind aber auch dezentrale Beratungstage in allen Regionen der beiden Landkreise.  Wer den neuen Geschäftsführer der Energieagentur kennenlernen möchte, hat dazu Gelegenheit am Samstag, 8. Oktober, bei der Energie- und Baumesse in Trostberg.

 
 

Wird der Chiemgau zum Paradies für E-Auto-Fahrer

Eine Bestandsaufnahme von Dipl.-Ing. Georg Beyschlag

wir laden sie auf

Viel wird über das Für und Wider der E-Mobilität diskutiert; brauchen wir zuerst die Ladesäulen um dann die Autos auf die Straße zu bekommen - oder eben umgekehrt!

 
 

 
 

Rohstoff- und Ressourcendialog im Landratsamt Traunstein

Ressourcendialog

Welche Rohstoffe benötigen Unternehmen im Landkreis Traunstein und wie sieht es mit deren Verfügbarkeit und einem möglichen Nachweis der Herkunft aus? Welche Möglichkeiten bieten sich Unternehmen, effizient und wirtschaftlich mit Ressourcen umzugehen? Diese spannenden Fragen diskutierten Experten, Unternehmens-verantwortliche und Mitwirkende des Energieeffizienz-Netzwerkes Chiemgau-Rupertiwinkel beim Dialogforum, zu dem die Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises Traunstein geladen hatte.
 
Britta Bookhagen von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Berlin beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der theoretischen und tatsächlichen Verfügbarkeit einer Vielzahl von Rohstoffen. Waren es früher z.B. in einem Handy 10 verschiedene Rohstoffe, die für die Produktion eingesetzt wurden, sind es heute schon 39 Elemente, zum Teil allerdings in sehr geringen Mengen. Insgesamt beobachtet und berät die Landesanstalt in Berlin den Handel mit 69 verschiedenen Elementen, die inzwischen für viele Spezialanwendungen und innovative Techniken eingesetzt werden.  Allerdings sind viele der besonderen Elemente und Seltene Erden in speziellen Legierungen oder Verbundsystemen verwendet, so dass eine Trennung und Wiedergewinnung bei Recyclingverfahren in der Regel technisch oder auch wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Dabei ist, wie auch die Diskussion und Praxis-beispiele zeigten, gerade die Kreislaufwirtschaft inzwischen in Deutschland ein wichtiger Faktor vor allem im Bereich der Wiederverwendung von Metallen. 
 
Seit 2015 sind die Rohstoffpreise weltweit sehr niedrig. Dies führt unter anderem dazu, dass die Seltenen Erden nur noch in China mit geringen Umweltauflagen produziert werden und sich die Förderung auf immer mehr Großunternehmen und Länder konzentriert. Die Diskussion zeigte aber auch, dass der Verbraucher mit kritischen Fragen aber auch durch sein schnelllebiges Konsumverhalten  entscheidenden Einfluss auf die Weltmärkte hat. Wer mehr über die Herkunft verschiedener Rohstoffe und die Nachfrage z.B. nach Lithium und Gallium wissen will, findet auf den Internetseiten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe viele wissenschaftliche Infos.
 
Dass die Ressourcen-Effizienz ein wichtiges Unternehmensziel darstellt, verdeutlichte Ulrich Ständer, Bereichsleiter Technische Dienste der Firma BSH Hausgeräte GmbH in Traunreut. Nicht nur im Bereich der Ressourcen-Effizienz hat das Unternehmen hochgesteckte Zielvorgaben, auch das Thema Innovation wird seit vielen Jahren groß geschrieben. So ermöglicht eine neue Oberflächenbeschichtung von Backrohren eine automatische Reinigung und spart damit im Hausgebrauch viel Energie für ein Ausbrennen des Ofens.  Aber auch betriebsinterne Neuerungen bei Reinigungs-schritten bringen erhebliche Energieeinsparungen. Zugleich verdeutlichte Ulrich Ständer, dass Effizienz nur dann gelingt, wenn viele Mitarbeiter als Team sich fortlaufend mit dem Thema beschäftigen.
 
Der Blick auf die letzten Jahrzehnte zeigt: So niedrig die Rohstoffpreise derzeit sind, die Situation kann sich schnell ändern und eine Weltbevölkerung mit großer Hoffnung auf mehr Technik und Konsum kann rasch zu Verknappungssituationen führen. Daher wird am Landesamt für Umwelt in Bayern aktuell ein Ressourcen-Effizienz-Zentrum (REZ) aufgebaut. Die neue Leiterin Dr. Susanne Schmid nutzte die Gelegenheit, die Ziele und Informationsmöglichkeiten des Zentrums, das offiziell am 21. Oktober eingeweiht wird, vorzustellen.

 
 

 
 

Aufklärung über Handys und Umweltschutz

EuRegio-Projekt "Klimaladen" erweitert - Recycling funktioniert noch nicht - Präsentation in der Realschule Sparz

Klimaladen

Freuten sich über die Erweiterung des EuRegio-Projekts "Klimaladen" (v.l.): EuRegiona-Regionalmanagerin Sarah Scheidler, Sonja Kirchmaier, Umweltbeauftragte der Volksschulen im Landkreis Traunstein, Dipl.-Geologin Britta Bookhagen, Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs GmbH und Klimaschutzbeauftragter Manuel Münch, Landkreis Berchtesgadener Land

 
 

 
 

50 Jahre „Wasserkraftwerk Furtmühle“

Strom aus der Region für die Region.

Furtmühle

Anfang September 2016 feierte die Familie Pastötter in Furt, Gemeinde Petting, das Jubiläum „50 Jahre Wasserkraftwerk Furtmühle“.

Ausgangslage war der Mühlenbetrieb, bei dem 1892 vom Bezirksamt Laufen die Genehmigung für den Einbau von 3 kleinen Wasserrädern in den Mühlbach in der Gemeinde Petting erteilt wurde. Durch eine Transmission wurde so der Mühlenbetrieb ermöglicht. 1934 wurden die 3 kleinen Wasserräder durch ein 5 m großes Wasserrad ersetzt. Im Februar 1966 wurde dann auch im Zuge des Surspeicher-Baues mit Bescheid vom Landratsamt Laufen die Genehmigung für den Bau des Wasserkraftwerks am Mühlbach erteilt. Das Wasserkraftwerk wurde und wird stetig vom jetzigen Besitzer, Stefan Pastötter an die veränderten Gegebenheiten in Bezug auf die „Europäische Wasserrahmenrichtlinie“ und auch auf das EEG (Erneuerbare Energien-Gesetz) unter der Prämisse „Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie“ angepasst, außerdem ist sie technisch auf dem neuesten Stand.

Pünktlich zum Jubiläum erschien dann auch „Hoher Besuch“ in Furt. Dr. Peter Ramsauer, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie und Bundesminister a.D. übrigens nebenbei auch Müllermeister und profunder Kenner der Wasserkraft, ließ sich die Anlage und die Gegebenheiten zeigen und erklären.

Die Wasserkraft besitzt in Bayern eine fast 100 Jahre alte Tradition, eine ungebrochene Akzeptanz in der Bevölkerung und ist mitverantwortlich für den wirtschaftlichen und industriellen Aufschwung und den dadurch resultierenden Wohlstand in ganz Bayern. Nebenbei trägt sie zum energie-, gemein- und volkswirtschaftlichen Nutzen erheblich bei indem sie auch den Klima- und Ressourcenschutz in Anlehnung an die „Pariser Klimakonferenz“ sowie dem „Kyoto Abkommen“ in höchsten Maße erfüllt.

 
 

 
 

Pilotprojekt im Klinikum Traunstein - Errichtung einer neuen Anlage zur Wärme- und Dampfversorgung

Klinikum Traunstein

Nachdem im Frühjahr 2013 von der Regierung von Oberbayern die Umsetzung des Bauabschnitts 8 und somit die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Zentralsterilisationsanlagen freigegeben wurde, mussten in dem Zuge auch zentrale Ver- und Entsorgungsanlagen angepasst und saniert werden. Somit konnte ein, in vormaliger Studie gefasstes Master-Konzept, zur Sanierung und Entwicklung der Anlagen zur Energieumsetzung, weitergeführt werden. In diesem Zusammenhang wurde entschieden, dass ein Blockheizkraftwerk (BHKW) installiert werden soll. Es wurde ein hocheffizientes Gesamt-System geplant und errichtet, das durch einen besonderen Verbund der Anlagenkomponenten in der Energieeffizienz federführend werden sollte. Dieses Ziel war hoch gesteckt. Daneben durfte das erste Planungsziel, die stetige Versorgungssicherheit für das Klinikum Traunstein, nicht aus dem Auge gelassen werden. Die besonders hohe Energieeffizienz wurde, neben dem Einsatz von neuesten und effizienten technischen Komponenten, insbesondere durch eine besonders intelligente Verschaltung und hochgradige Nutzung der Abgaswärme aus der Kraft-Wärme-Erzeugung im Dampferzeugungsprozess ermöglicht.

Wenn Sie einen visuellen Eindruck von dem fertigen Projekt bekommen möchten, folgen Sie bitte dem Link zu einem, von der Fa. Bosch GmbH für dieses Projekt gedrehten und freundlicherweise zur Verfügung gestellten Werbefilm (ca. 3 Min.):

www.youtube.com/watch?v=AGhTtzTM7_Y

Referenzbericht Bosch

 
 

 
 

Förderprogramm "STEP up!" -  Stromverbrauch senken, Wettbewerbs-fähigkeit erhöhen!

STEP up

Handwerksunternehmen die in neue Technologien investieren möchten, um die Energieeffizienz im eigenen Betrieb oder beim Endkunden zu verbessern, sollten sich das neue Förderprogramm "STEP up!" genauer ansehen. Wer einen Antrag beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellen kann und wie die Förderung abläuft, wird  hier erklärt.

 
 

 
 

Strom tanken im Parktunnel

E-Ladetankstelle

Eine E-Ladetankstelle mit zwei Stationen für Kraftfahrzeuge nahm Oberbürgermeister Christian Kegel in Anwesenheit von Stadträten, Vertretern der Stadtverwaltung sowie der mobil/Strom-Initiative Chiemgau im Parktunnel am Traunsteiner Bahnhof in Betrieb

OVB Online

 
 

 
 

EuRegio-Kleinprojekt                                    "Coole Kids für prima Klima"

Foto: Klimabündnis Österreich
Foto: Klimabündnis Österreich

Ziele:

  • Ein bereits bestehendes Konzept einer interaktiven Wanderausstellung aus dem Bereich Umwelterziehung für Kinder unter 10 Jahren grenzüberschreitend umsetzen und somit den Klimaladen ergänzen sowie die Ausstellung inhaltlich durch Regionalschwerpunkte auf die EuRegio zuschneiden.
  • Das bestehende grenzüberschreitende Netzwerk des "Klimaladens" nutzen und erweitern, um die neu konzipierte Ausstellung einem breiten Anwenderkreis zugänglich zu machen.
  • Ökologische Einsichten bei Kindern ausprägen und so zur Entwicklung umweltorientierten, insbesondere klimaverträglichen Verhaltens beitragen.

Inhalt:

  • Erstellung der Wanderausstellung inkl. Gestaltung eines Leitfadens in pdf- und druckfähiger Form und dabei Übernahme des bestehenden Konzepts der Ausstellung im Rahmen des Österreich-Tschechien Programms
  • Zwei interne Workshops und eine Präsentation zur Umsetzung der Wanderausstellung mit Projektteam, Auftragnehmer sowie Umweltbeauftragte von Schulen
  • Druck von 12 - 16 Roll-ups für die Wanderausstellung
  • Zwei grenzübergreifende Schulungen für Referenten der Bildungseinrichtungen bzw. Lehrkräfte in der EuRegio
  • Organisation von vier gemeinsamen, womöglich grenzüberschreitenden Eröffnungsterminen (Stadt Salzburg, Salzburger Seenland, Landkreis Berchtesgadener Land, Landkreis Traunstein)

Projektzeitraum: 01.01.2016 - 31.12.2016


Projektträger:

Klimabündnis Österreich GmbH, Regionalstelle Salzburg

Ansprechpartner: Robert Pröll

+43 (0) 662 826275

robert.proell@klimabuendnis.at


Projektpartner:

Landkreis Traunstein

Ansprechpartnerin: Dr. Birgit Seeholzer

0861 58-7050

birgit.seeholzer@traunstein.bayern

 
 

 
 

Eröffnung des neuen Wasserkraftwerkes Unterwerk I an der Brunnwiese

Ein Bauwerk, das sich sehen lassen kann

Symbolisch wurde der Betrieb des Unterwerks I durch das Zerschneiden des Bandes gestartet. Von links: Stellvertretender Landrat Josef Konhäuser, Oberbürgermeister Christian Kegel, Günther Hartmann vom planenden Ingenieurbüro und Stefan Will, Geschäftsführer der Stadtwerke Traunstein
Symbolisch wurde der Betrieb des Unterwerks I durch das Zerschneiden des Bandes gestartet. Von links: Stellvertretender Landrat Josef Konhäuser, Oberbürgermeister Christian Kegel, Günther Hartmann vom planenden Ingenieurbüro und Stefan Will, Geschäftsführer der Stadtwerke Traunstein

Neues Wasserkraftwerk wird 200 Haushalte mit Strom versorgen

Die Stadtwerke Traunstein setzen weiter hin auf den Ausbau von erneuerbaren Energien. Das neue Wasserkraftwerk Unterwerk I in der Brunnwiese wurde offiziell in Betrieb genommen. Einen dauerhaft optimalen Betrieb vorausgesetzt, ist hier mit dem Wasser aus dem Mühlbach die Erzeugung von einer Million Kilowattstunden pro Jahr vorgesehen, was in etwa dem Jahresverbrauch von 260 Haushalten entspricht. Die Anlage wurde unter Anwesenheit vieler Vertreter der betroffenen Kommunen und Behörden sowie Planer, Handwerker und Nachbarn offiziell in Betrieb genommen, nachdem die neue Turbine bereits seit Mitte März läuft.

 
 

 
 

Neue Energieagentur für Traunstein und das Berchtesgadener Land

Unterzeichnung der Gründungsurkunde zum Start der gemeinsamen Energieagentur Südostbayern GmbH mit den beiden Landräte Siegfried Walch und Georg Grabner im Beisein von Notar Dr. Markus Vierling
Unterzeichnung der Gründungsurkunde zum Start der gemeinsamen Energieagentur Südostbayern GmbH mit den beiden Landräte Siegfried Walch und Georg Grabner im Beisein von Notar Dr. Markus Vierling

Als zentrale Anlaufstelle für Bürger, Kommunen und Unternehmen soll die Energieagentur neutrale und fachkompetente Informationen und Beratungsangebote mit Einbindung der regionalen Wirtschaft und Energieberater zum Thema Energieeinsparung und erneuerbare Energien bieten.
 
Unter dem Namen "Energieagentur Südostbayern GmbH" startet ab Mitte 2016 die landkreisübergreifende Gesellschaft ihre Arbeit. Kernaufgabe der Energieagentur wird es sein, ein flächendeckendes Angebot an kostenlosen Energie-Erstberatungen aufzubauen. Das größte Potenzial in der Energieeinsparung liegt in der energetischen Sanierung und Optimierung des Gebäudebestands.
 
Es gilt Haushalte, Wohnungswirtschaft und Unternehmen anzusprechen, zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen zu motivieren und sie dabei qualifiziert zu beraten. Durch den Aufbau einer Informationsplattform, die das Expertenwissen der örtlichen Unternehmen bündelt, ist es dann Bauherren und Sanierern möglich, schnell und unkompliziert die weiterführenden Angebote von freiberuflichen Energieberatern, Architekten, Planern und Handwerkern zu finden und zu nutzen. Darüber hinaus unterstützt die Energieagentur Kommunen auf ihrem Weg zu mehr Energieeffizienz in ihren Liegenschaften und bei der Umsetzung von Energieprojekten.
 
Die beiden Landräte Grabner und Walch sind sich einig, dass die Gründung der Energieagentur Südostbayern GmbH „ein riesiger Schritt nach vorne für mehr Klimaschutz in der Region“ bedeutet. Sie zeigten sich daher sehr erfreut, dass die Gespräche und die bisherige Zusammenarbeit in diesem Projekt so positiv verlief. Fachliche Unterstützung und Erfahrungswerte für die Konzeptentwicklung holten sich die beiden Landkreise beim Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza), das schon seit über 17 Jahren erfolgreich eine produktneutrale Beratung rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energien anbietet.

 
 

 
 

BSH Hausgeräte GmbH eröffnet eigenen Energieweg

Energieweg

Energie-Effizienz und Ressourceneinsparung haben eine lange Tradition bei BSH. Bereits seit den 1990er Jahren wird kontinuierlich an der Reduzierung des Energieeinsatzes und Ressourcenverbrauchs gearbeitet. In enger Zusammenarbeit mit einem P-Seminar des Trostberger Hertzhaimer-Gymnasiums entstand nun innerhalb des Werks der »Energieweg Traunreut«. An zwölf Stationen wird gezeigt, wo und in welchem Umfang Energie eingespart wird. Nun wurde der Weg im Beisein von Landrat Siegfried Walch offiziell eröffnet.

 
 

 
 
Sonnenkreis

Klimaschutz - Ziel 2020:

100% des Strombedarfs aus regenerativen Energien

Der Landkreis Traunstein hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt:
 
In der Stromversorgung energieautark zu werden.
 
Die Voraussetzungen sind bereits heute beachtlich:
Bei einem Gesamtbedarf von gut 650 Mio. Kilowattstunden (kWh) pro Jahr wurden 2010 rund 363 Mio.kWh - also schon über die Hälfte - aus erneuerbaren Energien gedeckt. Dabei spielt die Wasserkraft mit 146 Mio.kWh die Basis. Der Biomasse-Anteil ist in den letzten Jahren besonders stark gewachsen und liegt inzwischen bei über 140 Mio.kWh.
Die Solarstrom-Menge konnte enbenfalls deutlich ausgebaut werden, von 18 Mio.kWh Ende 2005 auf 68 Mio.kWh. Ein Blick auf die Dächer im Landkreis Traunstein bestätigt die positive Entwicklung. Bei Wasserkraft, Geothermie und Wind bietet sich durchaus noch Ausbaupotential bis zum Jahr 2020! Für dieses Ziel ist der Mix aus allen Energiequellen entscheidend.

 
 

 

Wirtschaftsförderungs GmbH Landkreis Traunstein | Papst-Benedikt-XVI.-Platz | 83278 Traunstein | Deutschland
Tel.: +49 (861) 58-213 | Fax: +49 (861) 58-9456 | wifoe@traunstein.bayern